Cannabidiol (CBD) und Sport

CBD Sport

Ob Trainingsplan oder optimierte Ernährung – Sportlerinnen und Sportler nutzen verschiedene Strategien, ihre körperlichen Leistungen zu verbessern und Trainingsziele zu erreichen. Auch CBD rückt dabei immer mehr in den Fokus: Cannabidiol (CBD) wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd, neuroprotektiv und kann den Heilungsprozess bei Sportverletzungen unterstützen. Sportler*innen können auch von angstlösenden und schlaffördernden Effekten profitieren und beispielsweise Lampenfieber lindern.

Das nicht-psychotrope CBD galt lange zusammen mit anderen Cannabinoiden wie dem psychotropen Tetrahydrocannabinol (THC) als unzulässige Dopingsubstanz im Wettkampfsport. Im Jahr 2018 hat die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) CBD von der Dopingliste gestrichen und ermöglicht es Leistungssportler*innen seitdem, das Cannabinoid einzusetzen.

Was ist Doping?

Dopende Sportler*innen nutzen verbotene Substanzen oder Methoden, um sich unfaire Vorteile gegenüber anderen Teilnehmenden zu verschaffen.Nach der Welt-Antidopingagentur (WADA) erfolgt eine Aufnahme in die Dopingliste, wenn eine Substanz oder Methode drei Kriterien erfüllt [2]:

  • Steigerung der sportlichen Leistung
  • Gesundheitliche Risiken
  • Verletzung des Sportgeists (z. B. Fairplay, Teamgeist)

Anti-Doping-Regeln sind wichtig, um den Sportsgeist zu bewahren und damit einen fairen und gesunden Wettbewerb zu gewährleisten. Es geht um Werte wie Fairplay, Gesundheit, Teamgeist, Gemeinschaft und Solidarität [3]. Gesundheitsgefahren und moralische Bedenken schrecken jedoch manche Athletinnen und Athleten nicht vom Doping ab.

Anti-Doping-Regeln können sich mit der Zeit ändern.So galt früher auch Koffein als Dopingsubstanz, darf jedoch mittlerweile im Profisport ohne Einschränkung verwendet werden [1].

Verbotene Substanzen und Methoden im Leistungssport

Manche Dopingsubstanzen und -methoden sind im Profisport streng verboten, also weder im Wettkampf noch beim Training zulässig. Das bekannteste Beispiel sind anabole Steroide, die missbräuchlich zum Muskelaufbau eingesetzt werden. Zu den verbotenen Methoden gehört beispielsweise Blutdoping, wodurch die Sauerstoffversorgung steigt. Da neben dem unfairen Vorteil auch die Gesundheit gefährdet ist, werden die Sportler*innen disqualifiziert.

Andere Wirkstoffgruppen dagegen sind lediglich im Wettkampf verboten, also während der Freizeit sowie im Training erlaubt. Zu dieser Gruppe gehören THC und andere psychotrope Stoffe wie Stimulanzien und opiathaltige Schmerzmittel. Zu beachten sind jedoch die Grenzwerte im Urin, welche am Wettkampftag eingehalten werden müssen.

Für manche Wirkstoffgruppen gibt es Ausnahmen, die eine Nutzung im Leistungssport bei ärztlicher Verschreibung erlauben. So können an Asthma erkrankte Sportler*innen inhalative Beta-2-Agonisten (z. B.  Salbutamol) anwenden. Bei Hauterkrankungen können Glucocorticoide äußerlich auf der Haut angewendet werden.

Durch die WADA bei Wettkämpfen und/ oder im Training verbotene Dopingsubstanzen und -methoden sind [1]:

Cannabis im Leistungssport

Sämtliche Cannabinoide – mit Ausnahme von CBD – stehen auf der Dopingliste, sind daher im Wettkampfsport verboten. Außerhalb von Wettkämpfen ist THC erlaubt, solange die Grenzwerte im Wettkampf eingehalten werden [1].

Im Wettkampf verbotene Cannabisprodukte sind [1]:

  • Phytocannabinoide (mit Ausnahme von CBD) in Form von Cannabisblüten und Cannabisharz
  • Natürliches oder synthetisches Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Synthetische Cannabinoide mit THC-analoger Wirkung (z. B. Nabilon)

THC wird im Urin als das wasserlösliche Abbauprodukt THC-Carbonsäure (THC-COOH) nachgewiesen [7]. Die zulässigen Grenzwerte variieren abhängig von der Organisation, welche die Dopingkontrollen ausführt [5].

Die WADA lockerte 2013 die Grenzwerte für THC-COOH: Waren zuvor maximal 15 Nanogramm pro Milliter Urin zulässig [7], beträgt der derzeit gültige Grenzwert 150 Nanogramm pro Milliliter [8]. THC-Abbauprodukte sind im Urin lange nachweisbar, da sich Cannabinoide aufgrund ihrer ausgeprägten Fettlöslichkeit im Fettgewebe anreichern. Wird bei sportlicher Betätigung Fett verbrannt, werden die Cannabinoide wieder frei und erscheinen in Blut und Urin [16].

Tetrahydrocannabinol (THC) im Leistungssport

Ein australisches Forscherteam wertete 2017 in einer Übersichtsarbeit 15 Studien aus, die sich mit THC beim Sport beschäftigten: In keiner Studie steigerte THC die aerobe Leistung (Ausdauer) und Kraft. Es zeigte sich zwar, dass THC belastungsabhängiges Asthma lindern kann, in einigen Studien wurden jedoch negative Effekte auf die Herzfunktion festgestellt: In zwei Studien kam es bei geringer sportlicher Belastung zu Anfällen von Angina Pectoris (Brustenge). Manche Sportler*innen fühlten sich darüber hinaus zu beeinträchtigt, um ihr Training auszuführen [6].

Auch wenn THC nicht leistungssteigernd wirkt, kann das psychotrope Cannabinoid sedierend wirken und die Risikobereitschaft erhöhen [8], was das Verletzungsrisiko für alle Teilnehmer*innen bei bestimmten Sportarten steigern kann.

Cannabidiol (CBD) im Leistungssport

Die WADA strich im Jahr 2018 das nicht-psychotrope Cannabidiol (CBD) von der Dopingliste [4]. Seitdem kann CBD auch im Profisport wie den Olympischen Spielen eingesetzt werden.

Wirkungen von CBD beim Sport sind [4,5]:

  • Entzündungshemmend, schmerzlindernd (z. B. bei Verletzungen)
  • Verbesserte Heilung bei Sportverletzungen
  • Angstlösend (z.B. vor Wettkämpfen)
  • Neuroprotektiv (bei Kopfverletzungen wie Gehirnerschütterung)
  • Vorbeugung entzündlicher Magen-Darm-Beschwerden
  • Schlaffördernd (bei Schlafstörungen)

Wissenschafler*innen der Universität Sydney stellten 2020 in einer Übersichtsarbeit den Forschungsstand zur Wirkung von CBD auf die sportliche Leistung zusammen. Das Forscherteam ging auf physiologische und psychologische Wirkungen des Cannabinoids ein, die im Sport wichtig sind. Da bisher nur wenige klinische Studien mit Sportler*innen veröffentlicht wurden, trug das Forscherteam Ergebnisse aus präklinischen Studien und klinischen Studien mit Cannabispatient*innen im Rahmen anderer Erkrankungen zusammen [5].

Entzündungshemmende Wirkung und Förderung der Knochengesundheit

Die antientzündliche Wirkung von CBD fördert die Heilung bei Muskelverletzungen und unterstützt die Regeneration. Gegenüber anderen entzündungshemmenden Medikamenten hat CBD einige Vorteile [5]: So können nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen die Anpassungsfähigkeit der Muskulatur beim Sport stören [9]. Eine weitere Nebenwirkung von (NSAR) sind Magenbeschwerden: Da bei sportlicher Betätigung die Verdauungsorgane zugunsten von Herz, Lunge sowie Skelettmuskulatur weniger durchblutet werden, reagiert die Magenschleimhaut von Athlet*innen besonders empfindlich auf Nebenwirkungen von Ibuprofen. CBD wirkt entzündungshemmend, ohne die Muskulatur zu beeinträchtigen oder Magenschleimhautentzündungen zu bewirken [5].

Bewegung fördert die Knochengesundheit, Verletzungen beeinträchtigen sie jedoch. Eine 2015 veröffentlichte präklinische Studie zeigte, dass CBD die Heilung von Oberschenkelbrüchen bei Ratten fördert. Acht Wochen nach dem Knochenbruch wiesen die Knochen verbesserte mechanische Eigenschaften auf. Möglicherweise hemmt CBD die Proteine RANK und RANK-L, wodurch Osteoklasten, die normalerweise den Knochen abbauen, nicht aktiviert werden. Am verletzten Knochen wirkt CBD darüber hinaus entzündungshemmend, wodurch weniger entzündungsfördernden Zytokine frei werden. Aufgrund der vielversprechenden Ergebnisse der präklinischen Studien sind weitere Untersuchungen zur Wirkung von CBD bei akuten Verletzungen wie Knochenbrüchen und Verstauchungen wünschenswert [5].

Neuroprotektive Wirkung

Aus zahlreichen Studien ist die neuroprotektive Wirkung von CBD bei neurodegenerativen Erkrankungen (z. B. Alzheimer) bekannt. Auch bei leichten Kopfverletzungen wie Gehirnerschütterung kann CBD hilfreich sein [5]. In Deutschland werden jährlich etwa 44.000 Fälle von leichten Schädel-Hirn-Traumen infolge von Sportunfällen diagnostiziert [10], die sich in Form neurologischer und kognitiver Störungen äußern. Mögliche Folgen sind Hirnödeme (Flüssigkeitsansammlungen im Gehirn) und erhöhter Hirndruck. 2019 wurden die Wirkungen in einem Mausmodell für Kopfverletzungen untersucht: CBD regulierte das nach Verletzungen gestörte Gleichgewicht an Botenstoffen wie Glutamat und GABA (Gammaaminobuttersäure). Dadurch nahm die Exzitotoxizität ab, worunter Fachleute das Absterben von Nervenzellen durch Reizüberflutung infolge Überaktivität erregender Botenstoffe (z. B. Glutamat) verstehen [5].

Trainingsbedingte Magen-Darm Beschwerden

Beim Sport sind Organe, wie Herz und Lunge sowie Skelettmuskulatur gefordert und werden daher verstärkt durchblutet. Im Gegenzug werden die Verdauungsorgane minderdurchblutet. Insbesondere bei langen Trainingseinheiten wie Marathonläufen kann die empfindliche Schleimhaut von Magen und Darm durch Sauerstoffmangel geschädigt werden: Es kann zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfällen kommen. In präklinischen Studien besserte CBD durch antioxidative und entzündungshemmende Effekte die Gewebeschäden. Untersuchungen an Darmzellen zeigten zudem, dass CBD die normale Durchlässigkeit der Darmwand wiederherstellen kann, die beispielsweise durch Bakteriengifte (Clostridium difficile Toxin A) geschädigt wurde. Entzündungshemmende Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen mindern die Schleimhautdurchblutung zusätzlich und können die Gewebeschäden verschlimmern. CBD bringt hingegen keine Gefahr für eine Magenschädigung mit sich und wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Die Wirkung von CBD auf gastrointestinale Beschwerden im Sport sollte genauer erforscht werden [5].

Schmerzlindernde Wirkung

Viele Sportler*innen profitieren von der schmerzlindernden Wirkung von CBD. Sportverletzungen können nozizeptische und neuropathischen Schmerzen mit sich bringen [5]:

  • Nozizeptische Schmerzen entstehen durch Gewebeschädigungen und haben eine entzündliche Komponente.
  • Neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen) entstehen durch verletzte oder erkrankte Nerven. Insbesondere Para-Athlet*innen mit Rückenmarksverletzungen sind von Nervenschmerzen betroffen.

Klinische Studien mit THC- und CBD-haltigen Cannabismedikamenten wie dem Cannabinoid-Spray Sativex® zeigten gute Erfolge bei Nervenschmerzen. Auch wenn THC eine stärkere Schmerzlinderung zugeschrieben wird, belegen viele Tiermodelle auch eine signifikant schmerzlindernde Wirkung für CBD [5]. Eine 2021 durchgeführte klinische Studie zeigte eine deutliche Schmerzlinderung bei diabetischer Neuropathie der Beine durch sublinguale CBD-Tabletten [11]. Die Schmerzlinderung wird zumindest teilweise über die Wirkung von CBD auf TRPV1-Kanälen vermittelt, die Untersuchungen zu Folge bei erhöhter Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie) bei Muskelentzündungen beteiligt sind. Weitere Untersuchungen sind nötig, um die optimale Dosierung bei Schmerzen zu ermitteln [5].

Angstlösende Wirkung (v.a. bei Wettkampfangst)

Lampenfieber kann die sportliche Leistung einschränken. Wettkampfangst äußert sich beispielsweise in Appetit- und Schlafmangel. Die Ängste können mit kognitiver Verhaltenstherapie und Medikamenten behandelt werden. Einige kleinere Studien untersuchten die Wirkung von CBD bei Angstsituationen – bestehend in einer Rede vor öffentlichem Publikum – mit gesunden Teilnehmenden und Angst-Patient*innen. CBD stellte sich als ähnlich wirksam heraus wie das angstlösende Antidepressivum Ipsapirone, ein 5HT1A-Agonist. Wieder andere Studien zeigten jedoch keine Wirksamkeit für CBD auf ähnliche „angstmachende“ Situationen. Für die Wirkung spielt auch die Dosierung eine Rolle, wobei manchmal weniger mehr ist: Studien zeigten, dass mittlere Dosen CBD die Angst bei Stresssituationen und sozialen Angststörungen am besten reduziert. Kleine und hohe CBD-Mengen waren dagegen weniger wirksam [5].

Schlaffördernde Wirkung

Ausreichend Schlaf ist wichtig, damit der Körper nach sportlichen Höchstleistungen regenerieren kann. Viele Leistungssportler*innen haben mit Schlafstörungen zu kämpfen. Abendliche Trainingseinheiten, Koffein und Reisen zu Sportveranstaltungen können den Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Nicht zuletzt kann auch Wettkampfangst schlaflose Nächte mit sich bringen. Einer 2018 veröffentlichten Doppelblindstudie mit gesunden Personen zufolge hat CBD vermutlich keinen Einfluss auf den Schlaf-wach-Rhythmus gesunder Menschen, wie Messungen im Schlaflabor (Polysomnographie) zeigten.

Bei Patient*innen mit Begleiterkrankungen wie Angstzuständen und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kann CBD den Schlaf jedoch verbessern, da CBD zugrunde liegende Symptome lindern kann [5]. Klinische Studien zeigten eine dosisabhängige Wirkung von CBD auf den Schlaf: So ergab eine 1981 veröffentlichte Studie, dass hoch dosiertes CBD die Gesamtschlafdauer bei gesunden Personen verlängert [13]. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2004 mit gesunden Proband*innen zeigte wach machenden Effekte von niedrigdosiertem CBD, wobei es auch der sedierenden Wirkung von THC entgegenwirkte [14].

Kann CBD die sportliche Leistung beeinträchtigen?

Nach aktuellem Forschungsstand beeinflusst CBD geistige und motorische Fähigkeiten nur minimal. Eine ältere amerikanische Studie zeigte 1976, dass CBD weder die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten, noch die Koordinationsfähigkeit stört. Auch in einer neueren Studie aus dem Jahr 2020 hatte orales oder inhalatives CBD keinen Effekt auf die geistige Leistung. Fachleute nehmen daher an, dass CBD die sportliche Leistung nicht beeinträchtigt [5].

Welche CBD-haltigen Cannabisprodukte eignen sich für Leistungssportler*innen?

Problematisch bei freiverkäuflichen CBD-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln ist, dass im Gegensatz zu verschreibungspflichtigen Medikamenten (z. B. Epidiolex®) keine pharmazeutische Qualität vorgeschrieben ist [4]. Einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2017 zufolge sind lediglich ein Drittel (31 %) aller im Internet vertriebene CBD-Produkte korrekt gekennzeichnet. Etwa die Hälfte der untersuchten CBD-Extrakte war unter- und ein Viertel überdosiert. In jeder fünften Probe wurde THC nachgewiesen. Dies bringt die Gefahr für positive Drogen- bzw. Dopingtests mit sich [12]. Eine neuere Studie untersuchte 25 CBD-Präparate, die in Mississippi gekauft wurden: Nur drei Zubereitungen lagen bei +/- 20 Prozent des deklarierten CBD-Gehalts. Käufer*innen können sich also nicht auf Angaben wie “0 Prozent THC” verlassen [15].

Leistungssportler*innen sollten auf Vollspektrumprodukte verzichten: Aus der ganzen Cannabispflanze hergestellte CBD-Extrakte enthalten Restmengen an THC und anderer Phytocannabinoide, die auf der Dopingliste stehen [16]. Profisportler*innen sollten im Wettkampf nur reine CBD-Produkte verwenden, die frei von anderen Cannabinoiden sind.

Fazit

Die 1999 gegründete Welt-Antidopingagentur (WADA) nahm im Jahr 2004 sämtliche Cannabisprodukte in die Dopingliste auf. Aufgrund der international zunehmenden Liberalisierung von Medizinal- und Freizeitcannabis wurde das Verbot zunehmend gelockert. 2018 wurde das nicht-psychotrope CBD von der Dopingliste entfernt. Die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo waren die ersten Olympischen Spiele, bei denen CBD erlaubt war. Damit können Leistungssportler*innen CBD gezielt im Training einsetzen, um damit verbundene Beschwerden wie Schmerzen, Sportverletzungen oder Lampenfieber lindern sowie die Regeneration unterstützen.

Auch die Regulierungen für das psychotrope THC wurden zunehmend gelockert. Nachdem der Grenzwert für THC-COOH im Jahr 2013 gesenkt wurde, steht aktuell der Status von Cannabis als Dopingsubstanz einschließlich THC auf dem Prüfstand. Die WADA kündigte eine wissenschaftliche Überprüfung an. Im Jahr 2022 bleibt Cannabis und damit THC weiterhin im Wettkampf verboten [17].

Quellen:

[1] WORLD ANTI-DOPING CODE INTERNATIONAL STANDARD PROHIBITED LIST 2021    

[2] Docter S, Khan M, Gohal C, et al. Cannabis Use and Sport: A Systematic Review. Sports Health. 2020;12(2):189-199. doi:10.1177/1941738120901670

[3] WADA Ethics Panel: Guiding Values in Sport and Anti-Doping

[4] François-Xavier Gamelin, Gregory Cuvelier, Antoine Mendes, Julien Aucouturier, Serge      Berthoin, Vincenzo Di Marzo, Elsa Heyman, Cannabidiol in sport: Ergogenic or else?, Pharmacological Research,Volume 156,2020,104764, ISSN 1043-6618, https://doi.org/10.1016/j.phrs.2020.104764

[5] McCartney D, Benson MJ, Desbrow B, Irwin C, Suraev A, McGregor IS. Cannabidiol and Sports Performance: a Narrative Review of Relevant Evidence and Recommendations for Future Research. Sports Med Open. 2020;6(1):27. Published 2020 Jul 6. doi:10.1186/s40798-020-00251-0

[6] Kennedy MC. Cannabis: Exercise performance and sport. A systematic review. J Sci Med   Sport. 2017 Sep;20(9):825-829. doi: 10.1016/j.jsams.2017.03.012. Epub 2017 Mar 21. PMID: 28392338.

[7] Huestis MA, Mazzoni I, Rabin O. Cannabis in sport: anti-doping perspective. Sports Med.    2011;41(11):949-966. doi:10.2165/11591430-000000000-00000

[8] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54381

[9] Machida M, Takemasa T. Ibuprofen administration during endurance training cancels running-distance-dependent adaptations of skeletal muscle in mice. J Physiol Pharmacol. 2010 Oct;61(5):559-63. PMID: 21081799.

[10] Schädel-Hirn-Trauma: Gehirnerschütterung nach Sportunfall wird unterschätzt

Dtsch Arztebl 2016; 113(15): [13]; DOI: 10.3238/PersNeuro.2016.04.15.03; https://www.aerzteblatt.de/archiv/175977 Gänsslen, Axel; Klein, Wolfgang; Schmehl, Ingo; Rickels, Eckhard

[11] Kimless D, Caloura MK, Goldner S. (2021) Cannabidiol (CBD) For the Treatment of Painful                Diabetic Peripheral Neuropathy of The Feet: A Placebo-Controlled, Double-Blind,                          Randomized Trial. J Diabetes Metab. 12:870

[12] Bonn-Miller M, Loflin M, Thomas B, Marcu J, Hyke T, Vandrey R. Labeling accuracy of cannabidiol extracts sold online. J Am Med Assoc. 2017;318(17):1708–9.

[13] Babson, K.A., Sottile, J. & Morabito, D. Cannabis, Cannabinoids, and Sleep: a Review of the Literature. Curr Psychiatry Rep 19, 23 (2017). https://doi.org/10.1007/s11920-017-0775-9

[14] Nicholson, Anthony N. MD, PhD*; Turner, Claire BSc*; Stone, Barbara M. PhD*; Robson, Philip J. MD Effect of Δ-9-Tetrahydrocannabinol and Cannabidiol on Nocturnal Sleep and Early-Morning Behavior in Young Adults, Journal of Clinical Psychopharmacology: June 2004 – Volume 24 – Issue 3 – p 305-313 doi: 10.1097/01.jcp.0000125688.05091.8f

[15] Gurley BJ, Murphy TP, Gul W, Walker LA, ElSohly M. Content versus Label Claims in Cannabidiol (CBD)-Containing Products Obtained from Commercial Outlets in the State of Mississippi. J Diet Suppl. 2020;17(5):599-607. doi:10.1080/19390211.2020.1766634

[16] Burr, J.F., Cheung, C.P., Kasper, A.M. et al. Cannabis and Athletic Performance. Sports Med 51, 75–87 (2021). https://doi.org/10.1007/s40279-021-01505-x

[17] https://www.wada-ama.org/en/media/news/2021-09/wada-executive-committee-endorses-recommendations-of-non-compliance-of-eight-anti

About Minyi Lü

Minyi Lü suffers from chronic pain due to her finger arthritis. She has been treating her complaints very successfully with medicinal cannabis since 2017. As a pharmacist in internship, she now brings her know-how to report on the latest scientific findings around medicinal cannabis.