Cannabidiol

Das derzeit therapeutisch am besten erforschte nicht-psychotrope Cannabinoid

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Cannabidiol (CBD)

Cannabidiol (CBD) ist nach dem psychotropen Tetrahydrocannabinol (THC) das am besten erforschte Phytocannabinoid. Besonders der industrielle Faserhanf, der einen sehr niedrigen THC-Gehalt aufweist, ist reich an CBD [1]. Medizinalcannabis und Freizeitcannabis enthält dagegen meist einen hohen THC- und niedrigen CBD-Gehalt. Daneben gibt es jedoch auch CBD-reiche und THC/CBD-ausbalancierte medizinische Cannabissorten, die weniger psychotrop wirken [2].[ML1] 

1940 gelang dem amerikanischen Chemiker Roger Adams und seinem Forscherteam an der University of Illinois die Isolation von CBD aus der Cannabispflanze [3]. Die korrekte chemische Struktur wurde schließlich 1963 vom israelischen Chemiker Professor Rafael Mechoulam entschlüsselt [4]. Seitdem nimmt die Forschung an CBD rasant zu. Eine Literaturrecherche in PubMed, einer medizinischen Forschungsdatenbank der USA, liefert im Jahr 2021 bereit über 4.000 Veröffentlichungen (z. B. Metaanalysen, Studien, systematische Übersichtsarbeiten) über CBD. Alleine 867 Publikationen stammen aus dem Jahr 2020 [5].


Pharmakologie von CBD

CBD wirkt auf CB1-Rezeptoren als negativer allosterischer Modulator, wodurch THC nicht mehr so leicht binden kann. Dadurch wirkt CBD antipsychotrop und kann negative Effekte von THC reduzieren [6]. CB2-Rezeptoren, die hauptsächlich auf Immunzellen und im Magen-Darm-Trakt vorkommen, werden durch CBD schwach aktiviert. Darüber hinaus kann CBD indirekt das Endocannabinoid-System aktivieren durch Hemmung des Abbaus von Endocannabinoiden. So wird das Enzym Fettsäureamidhydrolase (FAAH), welches Anandamid abbaut, gehemmt. Die gesteigerten Anandamid-Spiegel aktivieren die Cannabinoid-Rezeptoren [7].

Es handelt sich bei Cannabinoid-Rezeptoren um hemmende (inhibitorische) G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR). Im Gegensatz zum CB1-Rezeptor, welcher hauptsächlich durch das psychotrope THC aktiviert wird, kommen CB2-Rezeptoren im gesunden Gehirn kaum vor. Im Gegensatz zu CB1-Rezeptoren, die auf präsynaptischen Nervenzellen sitzen, werden CB2-Rezeptoren postsynaptisch ausgebildet. Die unterschiedlichen Effekte von THC und CBD können darin begründet sein [7].

Neben Cannabinoid-Rezeptoren und Enzymen wie die Fettsäureamid-Hydrolase wirkt CBD noch an vielen weiteren Angriffspunkten. Im Jahr 2015 waren mehr als 65 Zielstrukturen bekannt. Dazu gehören Ionenkanäle, insbesondere TRPV1-Kanäle und Rezeptoren wie Serotonin-Rezeptoren (5HT1A-Rezeptoren). Durch Beeinflussung des Serotonin-Haushalts wirkt CBD antidepressiv und angstlösend. Über TRPV1-Kanäle – auch bekannt als Capsaicin-Rezeptoren – erklären sich möglicherweise die neuroprotektiven, krampflösenden, antipsychotischen und immunmodulierenden Effekte von CBD [8]. Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD können einen positiven Effekt auf Krebserkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus haben [9].

Weitere bisher weniger gut erforschte Angriffspunkte sind beispielsweise bestimmte G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPR55, GPR18 und GPR119), Adenosin-Rezeptoren, Opioid-Rezeptoren, Dopamin-Rezeptoren, Glycin-Rezeptoren und Peroxisom-Proliferator-aktivierte Rezeptoren (PPARs) [10]. Der Angriff an so vielen Zielstrukturen könnte die breiten Anwendungsmöglichkeiten von CBD bei verschiedenen Erkrankungen erklären [8].

Infografik über Cannabidiol

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Therapeutische Wirkungen von CBD

Cannabidiol wirkt im Gegensatz zum THC nicht psychotrop. Ganz im Gegenteil: CBD kann die berauschenden Wirkungen von THC reduzieren [6]. Besonders bei Beginn einer Cannabistherapie kann es daher sinnvoll sein, die Behandlung mit einem CBD-reichen Cannabisprodukt oder THC/CBD-ausgeglichenen Cannabisprodukten zu beginnen. Ausgeglichene Sorten enthalten in etwa gleiche Mengen an THC und CBD (im Verhältnis von 1:1 oder etwas höherem THC-Gehalt). Auf diese Weise können höhere Dosen THC eingenommen werden, ohne starke Beeinträchtigungen wie psychotrope Effekte oder Angstzustände zu hervorzurufen [11]. Bei Schmerzen kann durch CBD die benötigte Dosis an THC reduziert werden. Insbesondere entzündliche Schmerzerkrankungen wie Arthritis profitieren von ausgeglichenen Cannabisprodukten [18].

Medizinische Effekte von CBD

  • Anxiolytisch (angstlösend)
  • Analgetisch (schmerzlindernd)
  • Antiemetisch (unterdrückt Übelkeit und Brechreiz)
  • Antiepileptisch
  • Antikanzerogen (hemmt das Tumorwachstum)
  • Antioxidativ
  • Antipsychotisch
  • Antibakteriell und antimykotisch (hemmt Wachstum von Bakterien und Pilzen)
  • Antirheumatisch
  • Entzündungshemmend
  • Immunmodulatorisch (moduliert das Immunsystem)
  • Neuroprotektiv
  • Schlaffördernd

CBD gilt als gut verträgliches Cannabinoid. Allerdings ist auch nicht-psychotropes CBD nicht völlig frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Bei Menschen, die CBD zur Behandlung von Epilepsie und psychotischen Erkrankungen anwenden, wurde am häufigsten von Müdigkeit, Durchfall und Übelkeit berichtet [12]. Auch zu einer Leberwerterhöhung kann es kommen [13]. Diese unerwünschten Effekte treten jedoch nur selten auf. Insgesamt hat CBD insbesondere im Vergleich zu vielen anderen antiepileptischen und antipsychotischen Medikamenten das bessere Sicherheitsprofil [12].

Allerdings müssen bei der Einnahme von CBD mit anderen Medikamenten – insbesondere wenn sie über die Leber abgebaut werden – mögliche Wechselwirkungen beachtet werden. Besonders bei Kombination mit anderen antiepileptischen Wirkstoffen kann es zu teils schweren Nebenwirkungen kommen [12]. So wird CBD über das Leberenzym CYP3A4 abgebaut, kann jedoch in hoher Dosierung die Enzyme CYP3A4 und CYP2C19 hemmen. Die Auswirkungen können je nach den eingenommenen Medikamenten unterschiedlich sein: Andere Medikamente können die CBD-Wirkung verstärken oder verringern. Umgekehrt wird die Wirkung anderer Wirkstoffe durch das Cannabinoid beeinflusst [14]. Daher sollten Betroffene in der Arztpraxis oder Apotheke immer über alle eingenommenen Präparate, einschließlich rezeptfreier Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel informieren. So können mögliche Wechselwirkungen erkannt werden.

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Quelle: Universität von Sevilla

CBD und seine Anwendungsgebiete

Das erste CBD-haltige Medikament kam 2011 in Deutschland auf den Markt. Es handelt sich um ein Mundspray mit gleichen Anteilen an THC und CBD und wird zur Behandlung von Spastiken bei Multipler Sklerose angewendet. Seit 2019 ist ein reines CBD-Medikament in Form einer oralen Lösung zur Behandlung von seltenen epileptischen Erkrankungen (Dravet-Syndrom, Lennox-Gastaut-Syndrom und tuberöse Sklerose) bei Kindern verfügbar.

Es ist jedoch auch möglich, CBD-haltige Fertigarzneimittel bei anderen Anwendungsgebieten anzuwenden. Auch CBD-haltige Rezepturen sowie medizinische Cannabisblüten und -extrakte besitzen keine Zulassung [16]. Nach ärztlicher Einschätzung kann CBD auch bei anderen Beschwerden angewendet werden, bei denen die Studienlage derzeit nicht für eine Zulassung reicht. Dazu gehören beispielsweise Schlafstörungen [17], entzündliche Erkrankungen, Schmerzen [18], Angsterkrankungen [13] und Suchterkrankungen [18].

Die Wirkung von Cannabidiol tritt erst nach 15 bis 30 Minuten ein. Abhängig von der Art der Verabreichung.

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Cannabidiol-Rechner

Ein wichtiger Aspekt bei der Einnahme ist die richtige Dosierung von Cannabidiol. Dafür muss die richtige Menge an Milligramm Cannabidiol für den Patienten berechnet werden. Die zu verabreichende Dosis kann in Abhängigkeit von der Konzentration des Cannabidiols in dem CBD-Öl bestimmt werden.

Es gibt Webseiten, die ein Berechnungstool anbieten, Hier finden Sie unser Berechnungstool, mit dem Sie die richtige Dosis für die jeweilige CBD-Öl Konzentration berechnen können. Mit dem Rechner können Sie herausfinden, wie viel CBD-Öl Sie täglich einnehmen sollten.

Molekularstruktur Cannabidiol
Molekulare Struktur von Cannabidiol

CBD aus chemischer Sicht

Das wichtigste nicht-psychotrope Cannabinoid CBD kommt in der Cannabispflanze in der Säureform Cannabidiolsäure (CBDA) vor. Phytocannabinoide wie THC sind als sekundäre Pflanzenstoffe für die Cannabispflanze nicht unmittelbar lebensnotwendig, sondern dienen zur Abwehr pflanzenfressenden Tiere. Auch für die Fortpflanzung sind Cannabinoidsäuren wichtig. Junge weibliche Cannabispflanze produzieren Cannabinoidsäuren wie CBDA in den Trichomen (Drüsenhaaren). Mit zunehmendem Reife platzen die Trichome auf, wodurch CBDA austritt und umliegendes Pflanzengewebe schädigt. Dies ist sinnvoll, damit die blühende Cannabispflanze alle Kraft in die Blüten- und Samenbildung stecken kann [19]. Auch die Säureform von CBD hat therapeutische Effekte. In einer Übersichtsarbeit von 2021 war die Schlussfolgerung des Forscherteams, dass sowohl CBDA als auch CBD Übelkeit und Erbrechen lindern. CBDA konnte die Beschwerden sogar effektiver lindern, allerdings sind größere Studien nötig [23].

In einer Regel werden Cannabisprodukte jedoch vor oder während der Anwendung decarboxyliert. Bei dieser chemischen Reaktion spaltet sich durch Hitzezufuhr (z.B. beim Vaporisieren, Backen, pharmazeutische Herstellung von CBD-Extrakten) ein Molekül Kohlendioxid ab, wodurch CBD entsteht. Im Cannabisprodukt vorhandene – noch nicht psychotrope Tetryhydrocannabidolsäure (THCA) – wird durch Decarboxylierung in das aktive THC überführt [24].

CBD ist schlecht wasserlöslich, jedoch gut löslich in Fetten und organischen Lösungsmitteln. Daher können orale Cannabinoide für eine bessere Aufnahme in den Körper mit etwas Fett eingenommen werden. Cannabinoide sind oxidationsempfindlich. Medizinalcannabis sollte daher, um Wirkstoffverluste zu vermeiden, dunkel und luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. [25].

Rechtliche Lage von CBD

CBD wirkt im Gegensatz zu THC nicht psychotrop und ist daher in vielen Ländern legal. Reine CBD-haltige Arzneimittel (z. B. CBD-Rezepturarzneimittel, Fertigarzneimittel) sind verschreibungspflichtig, jedoch kein Betäubungsmittel. Enthält das CBD-Produkt mehr als 0,2 Prozent THC, wie beispielsweise pharmazeutische Vollspektrumextrakte oder medizinische Cannabisblüten, ist ein Betäubungsmittelrezept erforderlich.

Daneben ist CBD auch in nicht verschreibungspflichtigen Produkten wie CBD-Ölen oder Kosmetika enthalten. Diese sind legal, solange der verbliebene THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt, sie ausschließlich aus Nutzhanf gewonnen werden und ein Missbrauch ausgeschlossen ist [26]. Darüber hinaus darf nicht mit gesundheitsbezogenen Aussagen geworben werden [27].

Problematisch sind jedoch die starken Qualitätsunterschiede bei freiverkäuflichen CBD-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln. Im Gegensatz zu CBD-Arzneimitteln ist keine pharmazeutische Qualität vorgeschrieben [28]. In einer amerikanischen Studie wurde 2017 festgestellt, dass von 84 untersuchten, im Internet vertriebenen CBD-Präparaten, lediglich ein Drittel (31 %) korrekt gekennzeichnet ist. Etwa die Hälfte der CBD-Extrakte war unter- und ein Viertel überdosiert. In jeder fünften Probe wurden außerdem messbare Konzentrationen THC festgestellt. Dies bringt die Gefahr für Fehldosierungen und unerwünschte Nebenwirkungen mit sich [29].

Klinische Forschung zu CBD

Einer doppelblinden Phase-2a Studie aus London zufolge kann CBD bei Cannabiskonsumstörungen helfen. In der 2021 veröffentlichten 4-wöchigen Untersuchung mit 82 Teilnehmenden wurde CBD in drei unterschiedlichen Dosierungen mit Placebo verglichen. Bei der Gruppe, die eine mittlere oder hohe Dosis CBD nahm, konnten am Ende der Studie eine geringere Konzentration an THC-Abbauprodukten im Urin gemessen werden. Die Betroffenen konnten also ihren Cannabiskonsum reduzieren. Dabei war CBD gut verträglich [30].

Eine brasilianische Studie erforschte 2021 die Wirkung von CBD bei Betroffenen mit Morbus Parkinson. Untersucht wurden die Effekte auf Angst und Tremor, die durch einen simulierten öffentlichen Sprachtest hervorgerufen wurden. Bei den 24 Teilnehmenden wurden Herzschlagfrequenz, Blutdruck sowie Häufigkeit und Stärke des Tremors untersucht. Die akute Gabe von CBD reduzierte die Angst und die Häufigkeit des Tremors in angstauslösenden Situationen wie öffentlichem Sprechen [31].

Diese drei randomisierten klinischen Studien sind lediglich eine kleine Auswahl der zahlreichen Veröffentlichungen zur Wirkung von CBD. Es werden in Zukunft viele weitere Studien durchgeführt werden, um die Effekte bei diesen und vielen weiteren Krankheitsbildern zu erforschen.

CBD ist unlöslich in Wasser, aber löslich in organischen Lösungsmitteln und Fetten

Quellenverzeichnis:

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[13] Cannabisbasierte Arzneimittel: Therapieoption für die Psyche Dtsch Arztebl 2021; 118(10): A-512 / B-431 Willen, Christine

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[26] Bundesopiumstelle, Betäubungsmittel, FAQ: häufig gestellte Fragen zu Cannabis als Medizin: https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/_FAQ/Cannabis/faq-liste.html?cms_fid=566334#sprg_566334

[27] Kristina Jenett-Siems, DAZ 2018, Nr.34, Cannabidiol ohne Rezept, Wie die unzähligen vor allem im Internet angebotenen CBD-haltigen NEM zu bewerten sind, S.30, 23.08.2018:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2018/daz-34-2018/cannabidiol-ohne-rezept

[28] McCartney D, Benson MJ, Desbrow B, Irwin C, Suraev A, McGregor IS. Cannabidiol and       Sports Performance: a Narrative Review of Relevant Evidence and Recommendations for Future Research. Sports Med Open. 2020;6(1):27. Published 2020 Jul 6. doi:10.1186/s40798-   020-00251-0

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[32] de Almeida CMO, Brito MMC, Bosaipo NB, Pimentel AV, Tumas V, Zuardi AW, Crippa JAS, Hallak JEC, Eckeli AL. Cannabidiol for Rapid Eye Movement Sleep Behavior Disorder. Mov Disord. 2021 Jul;36(7):1711-1715. doi: 10.1002/mds.28577. Epub 2021 Mar 22. PMID: 33754375.

[33] Beers JL, Fu D, Jackson KD. Cytochrome P450-Catalyzed Metabolism of Cannabidiol to the Active Metabolite 7-Hydroxy-Cannabidiol. Drug Metab Dispos. 2021 Jul 30:DMD-AR-2020-000350. doi: 10.1124/dmd.120.000350. Epub ahead of print. PMID: 34330718.

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