{"id":53170,"date":"2020-10-08T07:29:12","date_gmt":"2020-10-08T06:29:12","guid":{"rendered":"https:\/\/kc.multimarketing.dev\/wirkung-medizinisch-cannabis-diabetes\/"},"modified":"2021-04-13T14:46:40","modified_gmt":"2021-04-13T13:46:40","slug":"wirkung-medizinisch-cannabis-diabetes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kalapa-clinic.com\/de\/wirkung-medizinisch-cannabis-diabetes\/","title":{"rendered":"Diabetes mellitus und Medizinalcannabis"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als sechs Millionen Deutsche leiden unter der \u201eZuckerkrankheit\u201c (Diabetes mellitus). Ungef\u00e4hr zwei Millionen Menschen wissen noch nichts von ihrer Krankheit. Insbesondere ung\u00fcnstige Ern\u00e4hrungs- und Lebensgewohnheiten machen den Diabetes inzwischen zu einer Zivilisationskrankheit.<\/p>\n<p>Bei Diabetikern liegt eine krankhafte St\u00f6rung des Zuckerstoffwechsels vor. Der Blutzuckerspiegel ist dann dauerhaft erh\u00f6ht. Unterschieden wird der Diabetes in den Typ-1-Diabetes mellitus und Typ-2-Diabetes mellitus. W\u00e4hrend der Typ-1-Diabetes relativ selten vorkommt, leiden etwa 95 von 100 Patienten unter dem Typ 2.<\/p>\n<p>Daneben gibt es weitere Diabetes-Typen:<\/p>\n<ul>\n<li>Der LADA (Latent autoimmune diabetes with adult onset) ist eine Sonderform des Diabetes Typ 1. Die Erkrankung tritt oftmals erst im Erwachsenenalter auf. Die Bauchspeicheldr\u00fcse produziert dann entweder nicht ausreichend Insulin oder gar kein Insulin.<\/li>\n<li>Beim MODY (Maturity onset diabetes of the young) liegt ein genetischer Defekt an den Zellen vor, die das Hormon Insulin produzieren. Nur etwa ein Prozent aller Diabetes-Patienten ist davon betroffen.<\/li>\n<li>Wenn die Bauchspeicheldr\u00fcse gesch\u00e4digt ist, liegt ein Pankreopriver Diabetes vor. Urs\u00e4chlich f\u00fcr diese Sch\u00e4digungen k\u00f6nnen ein chronischer Alkoholmissbrauch, Gallensteine oder aber eine Bauchspeicheldr\u00fcsenentz\u00fcndung oder sein.<\/li>\n<li>Etwa 4 von 100 schwangeren Frauen entwickeln einen Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes). Dieser bildet sich aber oft nach der Geburt des Kindes zur\u00fcck.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Diabetes mellitus und seine Ursachen<\/h2>\n<p>Der Diabetes Typ 1 zeigt sich h\u00e4ufig schon im Jugendalter. Es handelt sich hierbei um eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldr\u00fcse zerst\u00f6rt werden, sodass ein Insulinmangel entsteht. Auch Virusinfektionen wie die R\u00f6teln oder Mumps sowie Erbfaktoren stehen unter dem Verdacht, die Erkrankung auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Die Ursache beim Typ-2-Diabetes ist eine gest\u00f6rte Insulinwirkung an den Zellen. Nach der Nahrungsaufnahme reagieren die bereits resistent gewordenen Zellen der Bauchspeicheldr\u00fcse nicht ausreichend oder gar nicht, sodass sie kein Insulin aussch\u00fctten. Infolgedessen steigt der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme stark an. Die Zellen sind nicht mehr in der Lage, die Glukose aus dem Blut aufzunehmen (Insulinresistenz).<\/p>\n<p>Die Beta-Zellen bilden zwar Insulin und geben es in das Blut ab, die Menge reicht aber f\u00fcr die Senkung des Blutzuckerspiegels nicht aus. Infolge dessen entsteht ein sogenannter relativer Insulinmangel, den die Bauchspeicheldr\u00fcse zu Beginn der Diabetes-Erkrankung noch versucht auszugleichen. Im weiteren Erkrankungsverlauf nimmt die Bauchspeicheldr\u00fcsenfunktion jedoch ab und der Blutzuckerspiegel steigt.<\/p>\n<h3>Cannabiskonsum und Diabetes<\/h3>\n<p>Der Cannabiskonsum zu Freizeitzwecken galt vor einigen Jahren ebenfalls als Risikofaktor. Allerdings existieren hierf\u00fcr bislang keine wissenschaftlichen Beweise.<\/p>\n<p>US-Forscher hatten im Rahmen der CARDIA-Studie nach der Befragung von Cannabis-Konsumenten festgestellt, dass ein gro\u00dfer Teil der Befragten einen Pr\u00e4diabetes entwickelt hatten (1). Hier ist der Blutzuckerspiegel erh\u00f6ht, aber noch unter der Diabetesschwelle. Da die Forscher jedoch keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Cannabis-Konsum und einem Pr\u00e4diabetes finden konnten, stellten sie die Theorie auf, dass sich der Pr\u00e4diabetes aufgrund der Essgewohnheiten mit kalorienhaltiger Nahrung entwickelt haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Bisher existieren nur wenige Daten \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen Cannabis und Stoffwechselvorg\u00e4ngen im K\u00f6rper. US-Forscher hatten im Jahr 2013 insgesamt 4657 Erwachsene zu ihrem Cannabiskonsum befragt und Blutproben entnommen, um die Insulinresistenz zu bewerten. Bei den Konsumenten stellten sie fest, dass diese eine geringere N\u00fcchterninsulinkonzentration und Insulinresistenzkonzentration im Blut aufwiesen als Nichtkonsumenten (2).<\/p>\n<p>Andererseits zeigte eine Umfrage von US-\u00c4rzten, dass Patienten mit dem Typ-1-Diabetes, die regelm\u00e4\u00dfig Cannabis konsumierten, doppelt so h\u00e4ufig eine diabetische Ketoazidose erlitten (3). Hierbei kommt es aufgrund einer zu hohen Konzentration von Ketonk\u00f6rpern zu einem absoluten Insulinmangel.<\/p>\n<p>Bei der Umfrage wurden 450 Patienten befragt, wovon 124 angaben, regelm\u00e4\u00dfig Cannabis zu konsumieren. 20,9 Prozent der Cannabiskonsumenten wurden bereits einmal wegen einer Ketoazidose medizinische behandelt. Die Rate bei den Nichtkonsumenten betrug lediglich 8,2 Prozent. Die Forscher r\u00e4umten jedoch ein, dass es unklar ist, ob diese Ergebnisse repr\u00e4sentativ sind.<\/p>\n<h2>Diabetes mellitus und seine Symptome<\/h2>\n<p>In der Regel verursacht der Diabetes zu Beginn keine Symptome. Die Erkrankung wird dann meist zuf\u00e4llig beispielsweise bei einer Routineuntersuchung entdeckt oder aber dann, wenn Folgesch\u00e4den auftreten. Im fortgeschrittenen Stadium k\u00f6nnen folgende Symptome auftreten:<\/p>\n<ul>\n<li>starker Durst<\/li>\n<li>Hei\u00dfhunger<\/li>\n<li>Abgeschlagenheit<\/li>\n<li>trockene Haut mit Juckreiz<\/li>\n<li>h\u00e4ufiges Wasserlassen<\/li>\n<li>erh\u00f6hte Infektanf\u00e4lligkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beim Typ-2-Diabetes treten die Symptome h\u00e4ufig erst dann auf, wenn die insulinproduzierenden Zellen zu 80 Prozent zerst\u00f6rt wurden und die Bauchspeicheldr\u00fcse den Insulinmangel nicht mehr ausgleichen kann. Da der Blutzuckerwert sehr hoch ansteigen kann, besteht f\u00fcr den Patienten das Risiko, in ein diabetisches Koma (diabetische Ketoazidose) zu fallen.<\/p>\n<h2>Folgesch\u00e4den einer Diabeteserkrankung<\/h2>\n<p>Ein Diabetes kann Folgeerkrankungen ausl\u00f6sen. Vor allem dann, wenn der Blutzucker dauerhaft erh\u00f6ht ist und nicht richtig eingestellt wird. Weitere Risikofaktoren f\u00fcr Folgesch\u00e4den sind eine ungesunde Ern\u00e4hrung sowie keine ausreichende k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Bei Diabetikern kommt es h\u00e4ufig vor, dass die Blutgef\u00e4\u00dfe gesch\u00e4digt werden und sich hierdurch eine diabetische Mikroangiopathie bildet. Das bedeutet, dass Blutungen auftreten und die Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nde durchl\u00e4ssig werden. Durch Verdickungen an den Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden k\u00f6nnen zudem Durchblutungsst\u00f6rungen und Gef\u00e4\u00dfverschl\u00fcsse auftreten. Besonders betroffen ist oft die Netzhaut der Augen (diabetische Retinopathie), die Nieren (diabetische Nephropathie) sowie die F\u00fc\u00dfe (diabetischer Fu\u00df). Au\u00dferdem leiden Patienten h\u00e4ufig auch unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<\/p>\n<h2>Diagnose und Diabetes-Therapie<\/h2>\n<p>Die Diagnose Diabetes mellitus erfolgt mithilfe des Blutzuckerwertes. Dieser liegt normalerweise im Blutplasma unter 100 mg\/dl. Nach der Nahrungsaufnahme steigt dieser Wert nicht \u00fcber 140 mg\/dl.<\/p>\n<p>Ein Diabetes liegt vor, wenn der Gelegenheitsblutzucker \u00fcber 200 mg oder im n\u00fcchternen Zustand \u00fcber 126 mg\/dl liegt. Ebenso wenn der Langzeitblutzucker (HbA1c-Wert) den Wert mit \u00fcber 6,5 Prozent \u00fcbersteigt oder der Glukosetoleranztest (oGTT-2-Stundenwert) einen Wert von \u00fcber 200 mg\/dl zeigt.<\/p>\n<p>Die Behandlung richtet sich danach, an welchem Diabetes-Typ der Patient erkrankt ist. F\u00fcr Typ-1-Diabetiker ist es lebensnotwendig, sich regelm\u00e4\u00dfig Insulin zu spritzen. Da bei diesem Diabetes-Typ Antidiabetika unwirksam sind, kommen im Rahmen der medikament\u00f6sen Therapie kurzwirksame Insuline (Insulinanaloga) und langwirksames Normalinsulin zur Anwendung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Typ-2-Diabetiker stehen hingegen mehrere Therapieoption zur Verf\u00fcgung. Besonders wichtig ist hier, dass der Patient auf seine Lebens- und Essgewohnheiten achtet. Eine gesunde Ern\u00e4hrung und regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Bewegung sollten auf der Tagesordnung stehen. Orale Antidiabetika wie SGLT-2-Hemmer k\u00f6nnen unterst\u00fctzend eingesetzt werden. Sollten diese Medikamente nur unzureichend wirken, ist eine Insulintherapie notwendig.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu einer Therapie und Unterst\u00fctzung erhalten Betroffene bei der<a href=\"https:\/\/www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de\/home.html\"> Deutschen Diabetes Gesellschaft<\/a> (DDG).<\/p>\n<h2>Welchen Einfluss hat medizinisches Cannabis auf den Diabetes?<\/h2>\n<p>Im Rahmen einer placebokontrollierten Studie erhielten 62 Diabetiker (Typ 2) von den Forschern der University of Nebraska \u00fcber einen Zeitraum von 13 Wochen unterschiedliche Dosen von Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabivarin (THCV) oder ein Placebo (4). Insbesondere das THCV zeigte hier eine positive Wirkung. So reduzierte das Cannabinoid im Vergleich zur Placebo-Gruppe die N\u00fcchternplasmaglukose und verbesserte die pankreatischen Zellfunktionen. Zu diesem Ergebnis f\u00fchrten die Forscher aus, dass THCV ein potenzielles Mittel zur glyk\u00e4mischen Kontrolle bei Diabetikern darstellen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler der University of Buckingham erforschten das Wirkungsspektrum von THCV bei M\u00e4usen mit Fettleibigkeit (5). Auch hier zeigte sich, dass THCV in der Lage war, die Glukoseintoleranz zu reduzieren. Gleichzeitig verbesserten sich die Glukosetoleranz sowie die Insulinsensitivit\u00e4t bei den M\u00e4usen.<\/p>\n<p>Eine Fettleibigkeit ist immer mit einem Diabetes-Risiko verbunden. Doch die Zusammenh\u00e4nge zwischen \u00dcbergewicht, Diabetes und Cannabis sind noch unklar. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass Cannabis das K\u00f6rpergewicht beeinflussen kann. Hinweise liefert unter anderem eine Studie der Nelson Mandela Metropolitan University in S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p>Nachdem die Forscher \u00fcbergewichtigen Ratten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum ein Cannabisextrakt verabreicht hatten, beobachteten sie einen signifikanten Gewichtsverlust (6). Die Bauchspeicheldr\u00fcse nahm hingegen an Gewicht zu. Grund hierf\u00fcr k\u00f6nnte laut den Forschern sein, dass die Cannabinoide durch einen noch unbekannten Mechanismus die f\u00fcr die Insulinproduktion verantwortlichen Beta-Zellen gesch\u00fctzt haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<h2>Medizinisches Cannabis bei diabetischer Neuropathie<\/h2>\n<p>Die diabetische Neuropathie oder Polyneuropathie, wenn mehrere Nerven betroffen sind, ist eine h\u00e4ufig vorkommende Folgeerkrankung des Diabetes. Die Behandlung erfolgt meist mit Medikamenten wie Duloxetin, Pregabalin oder Gabapentin, um die Schmerzsymptomatik zu lindern.<\/p>\n<p>Cannabinoide, insbesondere THC, k\u00f6nnen eine nebenwirkungsarme Erg\u00e4nzung zu anderen schmerztherapeutischen Behandlungen sein. Inzwischen existieren auch verschiedene Studien, die das Potenzial von Cannabis bei neuropathischen Schmerzen belegen (7).<\/p>\n<p>Neben THC scheint auch CBD einen schmerzlindernden Effekt entfalten zu k\u00f6nnen. Die Forscher der University of Milano-Bicocca untersuchten diesen Effekt an Ratten mit einer diabetischen Polyneuropathie (8). Nachdem die Ratten wiederholt mit CBD behandelt wurden, zeigte sich eine Verbesserung der Schmerzsymptomatik. Au\u00dferdem schien CBD die Leber vor oxidativem Stress zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Die wissenschaftlichen Studien zu Diabetes und Cannabis sind noch nicht aussagekr\u00e4ftig genug, um hieraus ableiten zu k\u00f6nnen, ob medizinisches Cannabis f\u00fcr Diabetiker therapeutische Vorteile bietet. Zwar finden sich Hinweise, dass Cannabinoide wom\u00f6glich die Insulinempfindlichkeit sowie die Betazellenfunktion verbessern k\u00f6nnen, sodass Patienten mit dem Typ-2-Diabetes hiervon profitieren k\u00f6nnten, eindeutig belegt ist dies aber nicht.<\/p>\n<p>In Bezug auf die Linderung von neuropathischen Schmerzen ist die Forschung schon weiter fortgeschritten. Hier finden sich eindeutige Belege, dass Medizinalcannabis eine nebenwirkungsarme Erg\u00e4nzung zu konventionellen Therapien sein kann.<\/p>\n<p>(1) Department of Epidemiology and Community Health, School of Public Health, University of Minnesota, Minneapolis, USA, 2015, \u201e<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC4631659\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Marijuana use and risk of prediabetes and diabetes by middle adulthood: the Coronary Artery Risk Development in Young Adults (CARDIA) study<\/a>\u201c<\/p>\n<p>(2) Creighton University, Elizabeth A Penner et al., 2013, \u201e<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/23684393\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The impact of marijuana use on glucose, insulin, and insulin resistance among US adults<\/a>\u201c<\/p>\n<p>(3) \u00e4rzteblatt.de, R\u00fcdiger Meyer, 2018, \u201e<a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/203478\/Diabetes-Typ-1-Cannabiskonsum-koennte-Ketoazidose-foerdern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diabetes Typ 1: Cannabiskonsum k\u00f6nnte Ketoazidose f\u00f6rdern<\/a>\u201c<\/p>\n<p>(4) National Health Service, USA, Khalid A Jadoon et al., 2016, \u201e<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/27573936\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Efficacy and Safety of Cannabidiol and Tetrahydrocannabivarin on Glycemic and Lipid Parameters in Patients With Type 2 Diabetes: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Parallel Group Pilot Study<\/a>\u201c<\/p>\n<p>(5) University of Buckingham, UK, E T Wargent et al., 2013, \u201e<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3671751\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">The cannabinoid \u03949-tetrahydrocannabivarin (THCV) ameliorates insulin sensitivity in two mouse models of obesity<\/a>\u201c<\/p>\n<p>(6) Nelson Mandela Metropolitan University, Port Elizabeth, South Africa, Levendal RA1 et al., 2012, \u201c<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22421529?dopt=Abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cannabis exposure associated with weight reduction and \u03b2-cell protection in an obese rat model<\/a>\u201d<\/p>\n<p>(7) Leafly.de, 2019, \u201c<a href=\"https:\/\/www.leafly.de\/polyneuropathie-cannabis-als-medizin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Polyneuropathie und Cannabis als Medizin<\/a>\u201c<\/p>\n<p>(8) University of Milano-Bicocca, Milano, Italy, Comelli F1, 2009, \u201d<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/19441010\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beneficial effects of a Cannabis sativa extract treatment on diabetes-induced neuropathy and oxidative stress<\/a>\u201d<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6chten Sie mehr \u00fcber medizinisches Cannabis erfahren?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben ein Team von Spezialisten, die darauf warten, alle Ihre Fragen zu beantworten.<\/p>\n\n\n\n\n<div style=\"display: none;\" id=\"treatment_popup_form\">\n\t<div class=\"container\">\n    \t<div class=\"row\">\n        \t<div class=\"col-lg-12\">\n\t\t\t\t<h2>Erhalten Sie mehr Informationen<\/h2>\n\t\t\t\t<p>Hinterlassen Sie Ihre Daten unten und wir senden Ihnen Informationen \u00fcber Diabetes mellitus und Medizinalcannabis.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<!--<div class=\"col-lg-4\">\n\t\t\t\t<div class=\"f-logo\">\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/themes\/understrap\/assets\/images\/logo_kalapa_clinic_retina.png.webp\" alt=\"\">\n                <\/div>\n\t\t\t<\/div>-->\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\t\n\t <div role=\"form\" class=\"wpcf7\" id=\"wpcf7-f53693-o1\" lang=\"es-ES\" dir=\"ltr\">\n<div class=\"screen-reader-response\"><p role=\"status\" aria-live=\"polite\" aria-atomic=\"true\"><\/p> <ul><\/ul><\/div>\n<form action=\"\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53170#wpcf7-f53693-o1\" 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Ungef\u00e4hr zwei Millionen Menschen wissen noch nichts von ihrer Krankheit. Insbesondere ung\u00fcnstige Ern\u00e4hrungs- und Lebensgewohnheiten machen den Diabetes inzwischen zu einer Zivilisationskrankheit. Bei Diabetikern liegt eine krankhafte St\u00f6rung des Zuckerstoffwechsels vor. Der Blutzuckerspiegel ist dann dauerhaft erh\u00f6ht. 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