{"id":53157,"date":"2020-09-03T05:18:01","date_gmt":"2020-09-03T05:18:01","guid":{"rendered":"https:\/\/kc.multimarketing.dev\/brustkrebs-medizinisches-cannabis\/"},"modified":"2021-02-25T14:00:17","modified_gmt":"2021-02-25T13:00:17","slug":"brustkrebs-medizinisches-cannabis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kalapa-clinic.com\/de\/brustkrebs-medizinisches-cannabis\/","title":{"rendered":"Brustkrebs \u2013 was Cannabinoide leisten k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Brustkrebs<\/strong>, medizinisch auch Mammakarzinom genannt, ist ein b\u00f6sartiger Tumor in der Brust. Es handelt sich um die mit Abstand h\u00e4ufigste Krebsform bei Frauen. <strong>In Deutschland erkrankt statistisch gesehen jede 8. Frau im Laufe ihres Leben an Brustkrebs.<\/strong> Es ist die h\u00e4ufigste Krebstodesursache in der weiblichen Bev\u00f6lkerung. M\u00e4nner k\u00f6nnen auch an Brustkrebs erkranken. Dies ist aber sehr selten und kommt nur bei etwa einem von 800 M\u00e4nnern vor.<\/p>\n<p>Medizinalcannabis wird in der Behandlung von Brustkrebs-Patientinnen eingesetzt, um Beschwerden wie Schmerzen, \u00dcbelkeit und Appetitverlust zu lindern. <strong>Es gibt aber auch einige vielversprechende Studien, die darauf hinweisen, dass Cannabinoide in der Lage sein k\u00f6nnen, den Tod von Krebszellen hervorzurufen.<\/strong><\/p>\n<h2>Brustkrebs: Ursachen und Risikofaktoren<\/h2>\n<p>\u00c4ltere Frauen sind eher von Brustkrebs betroffen als j\u00fcngere. Das Risiko steigt mit dem Alter an: Im Mittel ist eine Frau 64 Jahre alt bei der Diagnosestellung. Allerdings sind auch fast drei von zehn Betroffenen j\u00fcnger als 55 Jahre, wenn ein Mammakarzinom erkannt wird [1]. Ab circa 70 Jahren sinkt das Risiko wieder.<\/p>\n<p>Die genauen Ursachen f\u00fcr Brustkrebs sind bisher ungekl\u00e4rt \u2013 wie bei vielen anderen Krebsarten auch. Mediziner definieren aber verschiedene Risikofaktoren, die sich in drei Gruppen einteilen lassen:<\/p>\n<ul>\n<li>Hormonelle Risikofaktoren<\/li>\n<li>Genetische (erbliche) Risikofaktoren<\/li>\n<li>Lebensstil und andere Risikofaktoren<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Risikofaktoren: Hormone<\/h3>\n<p>Frauen, die als M\u00e4dchen sehr fr\u00fch ihre erste Monatsblutung bekommen haben und sehr sp\u00e4t ihre letzte vor der Menopause, sind durch diesen<strong> langen hormonell aktiven Zeitraum<\/strong> gef\u00e4hrdet, ein Mammakarzinom zu entwickeln. <strong>Wenige und sp\u00e4te Schwangerschaften<\/strong> oder auch <strong>Kinderlosigkeit<\/strong> sind weitere Risikofaktoren.<\/p>\n<p>Die Einnahme von <strong>Hormonersatzpr\u00e4paraten<\/strong> gegen Beschwerden in den Wechseljahren soll ebenso das Brustkrebsrisiko steigern, besonders bei l\u00e4ngerer Dauer und kombi\u00adnierter \u00d6strogen-Gestagen-Einnahme. <strong>Hormonelle Verh\u00fctungsmittel<\/strong> (\u201cPille\u201d) stehen im Verdacht, das Risiko leicht zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h3>Risikofaktoren: genetische Veranlagung<\/h3>\n<p>Ein Teil der Mammakarzinome ist auf ein erh\u00f6htes genetisches Risiko zur\u00fcck\u00adzuf\u00fchren: Wenn nahe Verwandte an Brust- oder Eier\u00adstock\u00adkrebs erkrankt sind, steigt das Risiko, ebenfalls zu erkranken. Hierf\u00fcr sind besonders <strong>Mutationen (Ver\u00e4nderungen) der Gene<\/strong> der BRCA1, BRCA2 oder PALB2 verantwortlich. Daneben gibt es noch weitere Brustkrebsgene, deren Einfluss aber geringer zu sein scheint.<\/p>\n<h3>Risikofaktoren: Lebensstil und Sonstiges<\/h3>\n<p>Neben dem h\u00f6heren Alter und dem weiblichen Geschlecht z\u00e4hlt sehr dichtes Brustdr\u00fcsengewebe ebenfalls zu den Risikofaktoren. Au\u00dferdem wirken sich \u00dcbergewicht, eine fettreiche Ern\u00e4hrung, Diabetes mellitus Typ II und Bewegungsmangel negativ aus. Alkohol und Rauchen stehen ebenfalls im Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h2>Symptome<\/h2>\n<p>Ein Tumor in der Brust wird h\u00e4ufig von der betroffenen Frau selbst oder dem Gyn\u00e4kologen als <strong>Knoten<\/strong> ertastet, der sich nicht verschieben l\u00e4sst. Auch <strong>Ver\u00e4nderungen an der Brust<\/strong> wie ein Einziehen der Haut, R\u00f6tungen oder ein Haut\u00f6dem k\u00f6nnen Brustkrebs-Symptome sein. Gr\u00f6\u00dfenver\u00e4nderungen der Brust oder Ausfluss aus der Brustwarze sind ebenfalls potenzielle Anzeichen.<\/p>\n<p>Zur Diagnosestellung stehen dem Arzt neben der <strong>Tastuntersuchung<\/strong> die <strong>Ultraschalluntersuchung<\/strong> (Sonografie) der Brust sowie die <strong>R\u00f6ntgenuntersuchung<\/strong> (Mammografie) zur Verf\u00fcgung. Allerdings ist bei Weitem nicht jede Ver\u00e4nderung in der Brust b\u00f6sartig. H\u00e4ufiger kommen gutartige Knoten vor. Wenn sich der Gyn\u00e4kologe Sicherheit verschaffen will, macht er eine Biopsie, bei der Gewebe entnommen und in einem Labor untersucht wird.<\/p>\n<p>Da die Heilungschancen bei Brustkrebs stark davon abh\u00e4ngen, wie fr\u00fch der Tumor erkannt wird, sollten Frauen ihren Gyn\u00e4kologen f\u00fcr routinem\u00e4\u00dfige Vorsorgeuntersuchungen aufsuchen. Neben der Tastuntersuchung empfehlen Experten ab dem 50. Lebensjahr ein Mammografie-Screening. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse \u00fcbernommen.<\/p>\n<h2>Brustkrebs-Therapie<\/h2>\n<p>Die Behandlung eines Mammakarzinoms ist sehr individuell. Sie ist abh\u00e4ngig von vielen unterschiedlichen Faktoren, sowohl in Bezug auf den Krebs wie auch auf die Patientin. So richtet sich der Therapieplan nach der Art des Tumors und danach, wie stark er sich bereits im K\u00f6rper ausgebreitet hat. Das Alter der betroffenen Frau, ihr Hormonstatus und eventuelle weitere Erkrankungen werden ebenfalls bedacht.<\/p>\n<p><strong>Eine Krebstherapie ist multimodal \u2013 sie besteht aus mehreren Bausteinen<\/strong>. Eine Operation ist in den meisten F\u00e4llen unentbehrlich. Fr\u00fcher bedeutete dies h\u00e4ufig eine radikale Entfernung der Brust, heutzutage ist der Erhalt oft m\u00f6glich. Die Operation erfolgt meist direkt nach der Diagnosestellung. Manchmal f\u00fchren Mediziner aber auch zuerst eine Chemotherapie durch, um den Tumor zu verkleinern, sodass er anschlie\u00dfend besser operativ entfernt werden kann.<\/p>\n<p>Bei Brustkrebs stehen prinzipiell die folgenden Behandlungsoptionen zur Wahl:<\/p>\n<ul>\n<li>Operation<\/li>\n<li>Chemotherapie<\/li>\n<li>Bestrahlung<\/li>\n<li>(Anti-)Hormontherapie<\/li>\n<li>Antik\u00f6rpertherapie (Immunbehandlung)<\/li>\n<li>zielgerichtete Krebstherapie, bei der spezielle Arzneimittel gegen Tumorzellen vorgehen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Medizinalcannabis: Hilfe bei Nebenwirkungen der Chemotherapie<\/h3>\n<p>Viele Krebspatienten profitieren von der Anwendung von Cannabinoiden auf mehrere Weise.&nbsp; <strong>So kann Cannabis nachweislich Tumorschmerzen reduzieren<\/strong>.<strong> Au\u00dferdem kann es die starken Nebenwirkungen einer Chemotherapie lindern:<\/strong> H\u00e4ufig leiden die betroffenen Krebspatientinnen an \u00dcbelkeit, Erbrechen, Appetitverlust und Schlaflosigkeit. Cannabinoide werden hier schon seit L\u00e4ngerem eingesetzt, um die Lebensqualit\u00e4t zu verbessern. Auch die stimmungsaufhellende (antiresignative) Wirkung des THC spielt hier eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>In Deutschland ist derzeit das Fertigarzneimittel Canemes zur Behandlung von erwachsenen Krebspatienten mit \u00dcbelkeit und Erbrechen infolge einer Chemotherapie zugelassen. Der darin enthaltene Wirkstoff Nabilon ist eine vollsynthetische Variante von Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC).<\/p>\n<h2>Cannabinoide in der Krebstherapie<\/h2>\n<p>Studien weisen darauf hin, dass Cannabinoide neben ihrer F\u00e4higkeit, den schweren Nebenwirkungen entgegenzuwirken, auch in der Lage sein k\u00f6nnten, die therapeutischen Optionen einer Krebsbehandlung zu erg\u00e4nzen. Professor Dr. Burkhard Hinz und Dr. Robert Ramer von der Universit\u00e4t Rostock haben 2018 eine \u00dcbersichtsarbeit zum Antitumor-Verhalten von Cannabinoiden erstellt, in der sie die Ergebnisse der vorliegenden Studien zum Thema zusammengefasst haben [2]. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass <strong>Cannabinoide als m\u00f6gliche systemische Krebsmedikamente<\/strong> von Interesse sind.<\/p>\n<p>Ergebnisse aus Laborstudien deuten darauf hin, dass Cannabinoide auf verschiedenen Ebenen wirken und wichtige Effekte erzielen k\u00f6nnen. Hier hat <strong>Cannabidiol (CBD)<\/strong> eine herausragende Rolle. So schreiben die Autoren der Studie:<\/p>\n<p><strong>\u201cBesonderes wissenschaftliches Interesse haben nicht-psychoaktive Cannabinoide wie das CBD geweckt, das nachweislich ein breites Spektrum an antikanzerogenen Eigenschaften besitzt (&#8230;)\u201d <\/strong>[2]<\/p>\n<h3>Anti-Krebs Merkmale von Cannabinoiden<\/h3>\n<p>Zu den krebsbek\u00e4mpfenden Eigenschaften von Cannabinoiden geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Hemmung des Wachstums von Krebszellen (Proliferation)<\/li>\n<li>Verringerung der Lebensf\u00e4higkeit von Tumorzellen<\/li>\n<li>Antimetastasische Wirkung<\/li>\n<li>Ausl\u00f6sung des Zelltodes (Apoptose)<\/li>\n<li>Ausl\u00f6sung der \u201cSelbstverst\u00fcmmelung\u201d von Zellen (Autophagie)<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung der Sensibilisierung von resistenten Krebszellen gegen\u00fcber Chemotherapien<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Zusammenh\u00e4nge sind komplex, wichtig ist aber, dass neuartige Medikamente auf Basis von Cannabinoiden die Metastasierung b\u00f6sartiger Zellen blockieren k\u00f6nnten. Somit besteht die M\u00f6glichkeit, dass <strong>\u201cdiese Substanzen als praktikable Zusatzoptionen\u201d zu den derzeit verwendeten Chemotherapien <\/strong>dienen, so Hinz und Ramer.<\/p>\n<p>So betrachten viele Wissenschaftler heute Cannabinoide als ein vielversprechendes Mittel bei der Behandlung von Krebserkrankungen \u2013 und <strong>\u201cnicht nur als Palliativmittel, sondern auch als Antitumor-Medikamente\u201d <\/strong>[3]. Zwei der Krebsarten, bei denen Cannabinoide eine hohe krebsbek\u00e4mpfende Wirkung gezeigt haben, sind Brust- und Prostatatumore.<\/p>\n<h2>CBD gegen Brustkrebs<\/h2>\n<p>In Gro\u00dfbritannien untersuchten Wissenschaftler den potenziellen Nutzen von CBD f\u00fcr Krebspatienten. Daf\u00fcr erhielten 119 Personen mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung synthetisches CBD in pharmazeutischer Qualit\u00e4t. Das Ergebnis der Studie: <strong>Bei 92 Prozent der Personen zeigten sich positive Reaktionen, wie die Verringerung der Tumorzellen oder eine reduzierte Tumorgr\u00f6\u00dfe<\/strong> [4].<\/p>\n<p>Die Behandlung mit CBD-\u00d6l dauerte mindestens sechs Monate, viele Patienten nahmen das Medikament auch l\u00e4nger ein. Ein k\u00fcrzerer Zeitraum zeigte keine nennenswerten positiven Effekte. Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.<\/p>\n<p>An der Untersuchung nahmen Patienten mit unterschiedlichen Krebsformen teil, darunter auch Frauen mit Brustkrebs. Bei diesen Patientinnen reduzierte sich teilweise die Gr\u00f6\u00dfe der Tumore deutlich. Die Autoren der Studie ziehen daher das Fazit: <strong>\u201cPharmazeutisch-synthetisches CBD ist ein Kandidat zur Behandlung von Patienten mit Brustkrebs oder einem Gliom.\u201d<\/strong><\/p>\n<h2>CBD und Chemotherapie<\/h2>\n<p>Eine neuartige Rolle von CBD im Kampf gegen Krebs untersuchte 2018 eine wissenschaftliche Studie der London Metropolitan University. Die Forscher zeigten in vivo, dass Cannabidiol die Freisetzung von Exosomen und Mikrovesikeln (EMV) bei Prostatakrebs, Leberzellkarzinom und Adenokarzinom der Brust hemmt. Durch dieses Hemmen von EMV werden <strong>Krebszellen empfindlicher gegen\u00fcber Chemotherapeutika und das Krebswachstum kann begrenzt werden. <\/strong>Dabei war die Wirkung dosisabh\u00e4ngig. [5]<\/p>\n<p>Die Forscher ziehen den Schluss, dass CBD verwendet werden kann, um Krebszellen anf\u00e4lliger f\u00fcr eine Chemotherapie zu machen und diese zu optimieren. Eventuell k\u00f6nnte Cannabidiol dabei helfen, dass bereits eine geringere Dosis der Chemotherapie f\u00fcr die Behandlung ausreichend ist und den gew\u00fcnschten Erfolg erzielt.<\/p>\n<p>Aber nicht nur CBD ist von gro\u00dfem Interesse f\u00fcr die Wissenschaft, inzwischen r\u00fcckt auch Cannabidiols\u00e4ure (CBDA) in den Fokus. Forscher der Hiroshima International University in Japan haben Hinweise darauf gefunden, dass CBDA dazu f\u00e4hig sein k\u00f6nnte, die Produktion eines bestimmten Enzyms zu hemmen. Damit w\u00e4re es ein relevantes Hilfsmittel im Kampf gegen Krebs. [6] Allerdings bedarf es auch hier noch weiterer Forschung, bevor die Zusammenh\u00e4nge wissenschaftlich gekl\u00e4rt sind.<\/p>\n<h2>Welche Bedeutung hat der Entourage-Effekt?<\/h2>\n<p><strong>Der \u201eEntourage-Effekt\u201c beschreibt die Tatsache, dass ein Gemisch aus mehreren Pflanzenstoffen eine h\u00f6here biologische Aktivit\u00e4t besitzt, als eine isolierte Reinsubstanz. <\/strong>Die Cannabispflanze enth\u00e4lt eine gro\u00dfe Zahl von Phytocannabinoiden und Terpenen, die bei diesem synergetischen Effekt eine entscheidende Rolle spielen.<\/p>\n<p>Eine wissenschaftliche, pr\u00e4klinische Untersuchung der Universit\u00e4t Madrid f\u00fchrte zu dem Ergebnis, dass der Entourage-Effekt auch im Kampf gegen Brustkrebs einen Effekt haben k\u00f6nnte. Die Forscher verglichen die Wirkung von reinem THC mit der eines Cannabis-Pr\u00e4parates. Es zeigte sich, dass dieses Arzneimittel in Zellkultur- und Tiermodellen bei Brustkrebserkrankungen potenter als reines THC war. [7]<\/p>\n<p>F\u00fcr die Wissenschaftler deuten diese Ergebnisse daraufhin, <strong>dass standardisierte Cannabis-Arzneimittel anstelle von reinen Cannabinoiden<\/strong> als Teil einer Brustkrebs-Therapie in Betracht gezogen werden sollten.<\/p>\n<h2><strong>Fazit: Brustkrebs und Cannabinoide<\/strong><\/h2>\n<p>Cannabinoide haben heutzutage eine anerkannte Rolle in der Krebsbehandlung. Sie k\u00f6nnen bei Tumorschmerzen, Schlaflosigkeit und Depression helfen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sie die Nebenwirkungen der Chemotherapie, wie \u00dcbelkeit, Erbrechen und Appetitverlust lindern. Damit leisten Cannabinoide als Add-on-Therapie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t von Krebspatienten.<\/p>\n<p>Aber auch f\u00fcr die Prim\u00e4rbehandlung von Krebs sind Cannabinoide in der Wissenschaft von Interesse. Cannabinoide k\u00f6nnen nachweislich die Vermehrung und Ausbreitung von Krebszellen reduzieren. Brust- und Prostatakrebs sind zwei Krebsarten, bei denen Cannabis eine hohe krebsbek\u00e4mpfende Wirkung gezeigt hat. Allerdings wurden die Mechanismen, die daf\u00fcr verantwortlich sind, noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Weitere wissenschaftliche Untersuchungen sind n\u00f6tig, um Cannabinoide optimal im Kampf gegen den Krebs einsetzen zu k\u00f6nnen. Ihr Potenzial ist aber bereits jetzt deutlich \u2013 nicht nur in der palliativen Therapie, sondern auch im Einsatz gegen Krebszellen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">[1] Robert Koch Institut, <\/span><a style=\"font-size: 16px;\" href=\"https:\/\/www.krebsdaten.de\/Krebs\/DE\/Content\/Krebsarten\/Brustkrebs\/brustkrebs_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zentrum f\u00fcr Krebsregisterdaten<\/a><span style=\"font-size: 16px;\">, Stand: 17.12.2019<\/span><\/p>\n<p>[2] Hinz, B.: <a href=\"https:\/\/bpspubs.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/abs\/10.1111\/bph.14426\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Anti\u2010tumour actions of cannabinoids.<\/a> British Journal of Phamacology 2018. Doi: 10.1111\/bph.14426<\/p>\n<p>[3] Fraguas S\u00e1nchez, A. I.: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/27633508\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Phyto-, Endo- And Synthetic Cannabinoids: Promising Chemotherapeutic Agents in the Treatment of Breast and Prostate Carcinomas<\/a>. Expert Opin Investig Drugs 2016. 25(11):1311-1323.doi: 10.1080\/13543784.2016.1236913.<\/p>\n<p>[4] Kenyon, J.: <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/30275207\/#affiliation-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Report of Objective Clinical Responses of Cancer Patients to Pharmaceutical-grade Synthetic Cannabidiol<\/a>. Anticancer research 2018. 38(10):5831-5835. doi: 10.21873\/anticanres.12924.<\/p>\n<p>[5] Kosgodage, U. S.: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/30150937\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cannabidiol (CBD) Is a Novel Inhibitor for Exosome and Microvesicle (EMV) Release in Cancer<\/a>. Frontiers in Pharmacology 2018<em>.<\/em> 9:889. doi: 10.3389\/fphar.2018.00889.<\/p>\n<p>[6] Takeda, S.: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/27530354\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cannabidiolic acid-mediated selective down-regulation of c-fos in highly aggressive breast cancer MDA-MB-231 cells: possible involvement of its down-regulation in the abrogation of aggressiveness<\/a>. Journal of Natural Medicines 2017. 71(1):286-291. doi: 10.1007\/s11418-016-1030-0.<\/p>\n<p>[7] Blasco-Benito, S.: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/29940172\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Appraising the \u201centourage effect\u201d: Antitumor action of a pure cannabinoid&nbsp; versus&nbsp; a botanical drug preparation in preclinical models of breast cancer<\/a>. Biochemical Pharmacology 2018. 157:285-293. doi: 10.1016\/j.bcp.2018.06.025.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6chten Sie mehr \u00fcber medizinisches Cannabis erfahren?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben ein Team von Spezialisten, die darauf warten, alle Ihre Fragen zu beantworten.<\/p>\n\n\n\n\n<div style=\"display: none;\" id=\"treatment_popup_form\">\n\t<div class=\"container\">\n    \t<div class=\"row\">\n        \t<div class=\"col-lg-12\">\n\t\t\t\t<h2>Erhalten Sie mehr Informationen<\/h2>\n\t\t\t\t<p>Hinterlassen Sie Ihre Daten unten und wir senden Ihnen Informationen \u00fcber Brustkrebs \u2013 was Cannabinoide leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<!--<div class=\"col-lg-4\">\n\t\t\t\t<div class=\"f-logo\">\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/themes\/understrap\/assets\/images\/logo_kalapa_clinic_retina.png.webp\" alt=\"\">\n                <\/div>\n\t\t\t<\/div>-->\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\t\n\t <div role=\"form\" class=\"wpcf7\" id=\"wpcf7-f53693-o1\" lang=\"es-ES\" dir=\"ltr\">\n<div class=\"screen-reader-response\"><p role=\"status\" aria-live=\"polite\" aria-atomic=\"true\"><\/p> <ul><\/ul><\/div>\n<form action=\"\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53157#wpcf7-f53693-o1\" method=\"post\" class=\"wpcf7-form init\" novalidate=\"novalidate\" data-status=\"init\">\n<div style=\"display: none;\">\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7\" value=\"53693\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_version\" value=\"5.5.6\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_locale\" value=\"es_ES\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_unit_tag\" value=\"wpcf7-f53693-o1\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_container_post\" value=\"0\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_posted_data_hash\" value=\"\" \/>\n<\/div>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap your-name\"><input type=\"text\" name=\"your-name\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-validates-as-required\" aria-required=\"true\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Ihr Name*\" \/><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\">\n     <span class=\"wpcf7-form-control-wrap tel-431\"><input type=\"tel\" name=\"tel-431\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-tel wpcf7-validates-as-tel\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Telefon\" \/><\/span>\n   <\/div>\n<div class=\"wp-block-column\">\n    <span class=\"wpcf7-form-control-wrap your-email\"><input type=\"email\" name=\"your-email\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-email wpcf7-validates-as-required wpcf7-validates-as-email\" aria-required=\"true\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Ihre E-Mail-Adresse*\" \/><\/span>\n   <\/div>\n<\/div>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap text-pais\"><input type=\"text\" name=\"text-pais\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Land\" \/><\/span><br \/>\n<span class=\"wpcf7-form-control-wrap Padecimiento\"><input type=\"text\" name=\"Padecimiento\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-validates-as-required\" aria-required=\"true\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Krankheit*\" \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap your-message\"><textarea name=\"your-message\" cols=\"40\" rows=\"10\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-textarea\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Ihre Nachricht\"><\/textarea><\/span><\/p>\n<p><input type=\"submit\" value=\"SENDEN\" class=\"wpcf7-form-control has-spinner wpcf7-submit btn btn-green sndbtntreatment\" \/><\/p>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap acceptance-LOPD\"><span class=\"wpcf7-form-control wpcf7-acceptance\"><span class=\"wpcf7-list-item\"><input type=\"checkbox\" name=\"acceptance-LOPD\" value=\"1\" aria-invalid=\"false\" \/><\/span><\/span><\/span> Ja, ich akzeptiere die <a style=\"color:#4da8ca;text-decoration:underline;\" href=\"\/datenschutzerklaerung\/\">Datenschutzerkl\u00e4rung <\/a> der Kalapa Clinic.<\/p>\n<p><FONT SIZE=1>Die Grupo HS3 Project Development S.L. ist f\u00fcr diese Webseite verantwortlich. 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