{"id":53107,"date":"2020-09-24T07:14:30","date_gmt":"2020-09-24T06:14:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kc.multimarketing.dev\/colitis-ulcerosa-cannabis-arzneimittel\/"},"modified":"2021-04-14T15:47:59","modified_gmt":"2021-04-14T14:47:59","slug":"colitis-ulcerosa-cannabis-arzneimittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kalapa-clinic.com\/de\/colitis-ulcerosa-cannabis-arzneimittel\/","title":{"rendered":"Colitis ulcerosa und medizinisches Cannabis"},"content":{"rendered":"<p>Viele Studien verweisen auf das medizinische Potenzial der Cannabispflanze. Deren Inhaltsstoffe sollen unter anderem eine schmerzlindernde und entz\u00fcndungshemmende Wirkung entfalten k\u00f6nnen, was bei der chronischen Erkrankung Colitis ulcerosa von Vorteil sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Colitis ulcerosa (CU) ist ebenso wie Morbus Crohn eine chronisch-entz\u00fcndliche Darmerkrankung (CED). W\u00e4hrend sich bei der Colitis ulcerosa lediglich der Enddarm und in einigen F\u00e4llen der Dickdarm entz\u00fcndet, ist bei Morbus Crohn der gesamte Verdauungstrakt betroffen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der beiden Krankheiten ist, dass sich die Entz\u00fcndungsherde bei der Colitis ulcerosa meist nur auf die Darmschleimhaut (oberste Schicht der Darmwand) beschr\u00e4nkt. Hingegen k\u00f6nnen sich die Entz\u00fcndungsherde bei Morbus Crohn auf s\u00e4mtliche Schichten der Darmwand ausbreiten.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufigkeit und Krankheitsverl\u00e4ufe<\/h2>\n<p>In Deutschland sind 3 bis 3,9 Neuerkrankungen pro Jahr unter 100.000 Einwohnern zu verzeichnen. In der Regel tritt die Erkrankung zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Frauen und M\u00e4nner sind gleich h\u00e4ufig betroffen. Dabei verl\u00e4uft die chronisch-entz\u00fcndliche Darmerkrankung bei \u00fcber 80 Prozent der Patienten schubf\u00f6rmig. Das bedeutet, dass sowohl akute Sch\u00fcbe mit starken Symptomen, aber auch symptomfreie Phasen auftreten. Allerdings kann die CU auch einen chronisch-kontinuierlichen Verlauf ohne symptomfreie Phasen nehmen. Das ist bei etwa 10 Prozent der Betroffenen der Fall.<\/p>\n<h2>Ursachen und Risikofaktoren<\/h2>\n<p>Die Ursachen und Risikofaktoren der meisten chronischen Darmentz\u00fcndungen sind nicht bekannt. Das gilt auch f\u00fcr die Colitis ulcerosa. Man nimmt an, dass genetische Faktoren eine wichtige Rolle spielen, da die Colitis geh\u00e4uft in Familien auftritt. Geschwister von Betroffenen haben im Vergleich zu anderen Menschen ein ungef\u00e4hr 10- bis 50-mal h\u00f6heres Risiko ebenfalls zu erkranken.<\/p>\n<p>Allerdings f\u00fchrt die genetische Veranlagung nicht automatisch zum Ausbruch der Erkrankung. So d\u00fcrften an der Krankheitsentstehung weitere Faktoren, wie beispielsweise Infektionen, eine ungesunde Ern\u00e4hrung, psychische Probleme oder auch ein gest\u00f6rtes Immunsystem, beteiligt sein.<\/p>\n<h2>Symptome der Colitis ulcerosa<\/h2>\n<p>Die Erkrankung beginnt in der Regel schleichend und wird von Betroffenen zun\u00e4chst nicht bemerkt. Wenn sich die Entz\u00fcndung im Darm weiter ausbreitet, k\u00f6nnen folgende Symptome auftreten:<\/p>\n<ul>\n<li>blutig-schleimige Durchf\u00e4lle<\/li>\n<li>krampfartige Unterbauchschmerzen, h\u00e4ufig vor dem Stuhlgang<\/li>\n<li>krampfartige Bauchschmerzen, h\u00e4ufig im linken Unterbauch<\/li>\n<li>schmerzhafter Stuhldrang<\/li>\n<li>leichtes Fieber<\/li>\n<li>Stuhldrang in der Nacht<\/li>\n<li>Bl\u00e4hungen<\/li>\n<li>Blutarmut bedingt durch blutige Durchf\u00e4lle<\/li>\n<li>Gewichtsabnahme, Abgeschlagenheit, Leistungsverlust<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daneben leiden einige Patienten auch an weiteren Symptomen, wie zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li>Entz\u00fcndungen an Gelenken, der Wirbels\u00e4ule, dem Kreuzbein oder den Augen<\/li>\n<li>Osteoporose<\/li>\n<li>Hautver\u00e4nderungen (kleine Geschw\u00fcre, rot-violette Kn\u00f6tchen)<\/li>\n<li>Entz\u00fcndungen der Gallenwege<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus kann es bei Colitis ulcerosa auch zu Komplikationen kommen, wie zum Beispiel dem toxischen Megakolon, bei dem sich der Darm akut erweitert, wenn sich die Entz\u00fcndungen auf die ganze Darmwand ausbreiten. Infolge dessen kann der Darm den Stuhl nicht mehr weitertransportieren, da er wie gel\u00e4hmt ist (paralytischer Ileus). Hier besteht dann die Gefahr, dass der Darm platzt (Darmdurchbruch). Die Darminhalte gelangen in die Bauchh\u00f6hle und es entwickelt sich eine gef\u00e4hrliche Bauchfellentz\u00fcndung.<\/p>\n<p>Sollten Patienten unter Symptomen wie einem harten, aufgetriebenen und schmerzenden Bauch sowie hohem Fieber leiden, kann dies auf solch eine Komplikation hinweisen und es ist sofort eine Notfallambulanz aufzusuchen. Denn ein Darmdurchbruch kann lebensgef\u00e4hrlich sein!<\/p>\n<h2>Colitis ulcerosa: Behandlung und Therapie<\/h2>\n<p>Die Ursache der entz\u00fcndlichen Darmerkrankung CU ist bisher nicht bekannt. Deshalb ist das Ziel der Behandlung, die Beschwerden zu lindern sowie die symptomfreien Phasen zu verl\u00e4ngern. Hierf\u00fcr werden verschiedene Medikamente eingesetzt:<\/p>\n<p>5-Aminosalicyls\u00e4ure (5-ASA) ist ein entz\u00fcndungshemmender Wirkstoff, der in Form der Vorstufe Mesalazin als Tabletten, Z\u00e4pfchen, Sch\u00e4ume oder Einl\u00e4ufe verordnet wird. Auch Kortikoide (Kortison) wirken entz\u00fcndungshemmend und kommen entweder als Z\u00e4pfchen, Einl\u00e4ufe oder Tabletten zum Einsatz.<\/p>\n<p>Sowohl Medikamente mit dem Wirkstoff Mesalazin als auch Kortison k\u00f6nnen starke Nebenwirkungen hervorrufen. M\u00f6gliche Nebenwirkungen sind unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>Hautausschlag<\/li>\n<li>Kopfschmerzen<\/li>\n<li>Schwindel<\/li>\n<li>Atembeschwerden<\/li>\n<li>Atembeschwerden<\/li>\n<li>Herzmuskel- und\/oder Herzbeutelentz\u00fcndung<\/li>\n<li>Gewichtszunahme<\/li>\n<li>Infektanf\u00e4lligkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei einem schweren Krankheitsverlauf oder dann, wenn das Kortison nicht wirkt, erhalten einige Patienten Immunsuppressiva (z. B. Methotrexat, Azathioprin oder Ciclosporin). Dies kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Aber auch TNF-Antik\u00f6rper (z. B. Infliximab, Glimumab oder Adalimumab), die den Entz\u00fcndungsbotenstoff TNF hemmen, kommen in Betracht. Bei der Einnahme von Immunsuppressiva und TNF-Antik\u00f6rpern k\u00f6nnen schwere Nebenwirkungen auftreten:<\/p>\n<ul>\n<li>Bluthochdruck<\/li>\n<li>erh\u00f6hte Blutzucker- und Cholesterinwerte<\/li>\n<li>\u00dcbelkeit, Erbrechen und Durchfall<\/li>\n<li>Sch\u00e4digung der Nieren und Leber<\/li>\n<\/ul>\n<p>Welche Medikamente in der Behandlung angewendet werden, h\u00e4ngt immer von verschiedenen Faktoren ab, wie unter anderem dem Ausma\u00df der Symptome und davon, wie weit sich die Entz\u00fcndung im Darm ausgebreitet hat.<\/p>\n<p>Neben der medikament\u00f6sen Therapie ist es f\u00fcr Patienten wichtig, auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ern\u00e4hrung zu achten und auf schwer verdauliche Nahrungsbestandteile sowie scharfe Gew\u00fcrze w\u00e4hrend eines akuten Schubs zu verzichten.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig kommt es bei Patienten auch zu Mangelerscheinungen, wie zum Beispiel einem Mangel an Fols\u00e4ure, Zink, Eisen und Vitamin B12. Sollte ein Mangel nicht \u00fcber die Ern\u00e4hrung ausgleichbar sein, so k\u00f6nnen \u00c4rzte auch hoch dosierte Pr\u00e4parate verordnen.<\/p>\n<h2>Medizinisches Cannabis gegen chronische Entz\u00fcndungen<\/h2>\n<p>Verschiedene Studien haben bereits eindeutige Hinweise geliefert, dass Entz\u00fcndungsprozesse unter anderem vom Endocannabinoid-System gesteuert werden. Im Verdauungstrakt konnten die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 nachgewiesen werden. Somit ist es m\u00f6glich, diese durch die Gabe von Cannabinoiden zu aktivieren.<\/p>\n<p>Forscher fanden heraus, dass die Cannabinoid-Rezeptoren 2 im Darmtrakt wom\u00f6glich eine besondere Rolle \u00fcbernehmen (1). Das Vorhandensein und die Funktion der CB2-Rezeptoren im Magen-Darm-Trakt sei zwar noch nicht gut erforscht, dennoch seien die bisherigen Ergebnisse vielversprechend. So k\u00f6nnten die CB2-Rezeptoren an der Regulierung abnormaler Motilit\u00e4t (Bewegungsf\u00e4higkeit des Darmes), der Modulation von Darmentz\u00fcndungen und der Begrenzung von viszeraler Empfindlichkeit und Schmerzen beteiligt sein. Laut den Forschern stellen die Cannabinoid-Rezeptoren 2 ein Bremssystem und einen pathophysiologischen Mechanismus f\u00fcr die Aufl\u00f6sung der Entz\u00fcndung und vieler ihrer Symptome dar. Die Aktivierung von CB2-Rezeptoren ist daher ein sehr vielversprechendes therapeutisches Ziel bei Entz\u00fcndungen im Darm dar, bei denen eine Immunaktivierung und Motilit\u00e4tsdysfunktion vorliegt.<\/p>\n<p>Italienische Forscher haben sich hingegen mit den CB1-Rezeptoren besch\u00e4ftigt und f\u00fchren im Rahmen ihrer Studie aus, dass es im Verdauungstrakt Hinweise auf das Vorhandensein hoher Konzentrationen von Endocannabinoiden (Anandamid und 2-Arachidonoylglycerin) und Enzymen gebe, die an der Synthese und dem Metabolismus von Endocannabinoiden (k\u00f6rpereigenen Cannabinoiden) beteiligt sind (2). Auch h\u00e4tten immunhistochemische Studien das Vorhandensein von CB1-Rezeptoren auf den Nervengeflechten entlang des Verdauungstraktes belegt.<\/p>\n<p>Mithilfe von pharmakologischen Studien habe man au\u00dferdem gezeigt, dass die Aktivierung von CB1-Rezeptoren eine Entspannung des unteren \u00d6sophagusschlie\u00dfmuskels, eine Hemmung der Magenmotilit\u00e4t und der S\u00e4uresekretion sowie der Darmmotilit\u00e4t und -sekretion bewirken k\u00f6nne. Diese Hemmung sei auf eine verminderte Freisetzung des Botenstoffes Acetylcholin aus den enterischen Nerven zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dabei besteht dieses enterische Nervensystem aus einem komplexen Nervenzellen-Geflecht (Neuronen), das den gesamten Magen-Darm-Trakt durchzieht.<\/p>\n<p>Umgekehrt scheinen Endocannabinoide die prim\u00e4ren sensorischen Neuronen des Darms \u00fcber den Vanilloidrezeptor VR1 zu stimulieren. Demnach ist das Endocannabinoid-System an der physiologischen Kontrolle der Darmmotilit\u00e4t und an einigen pathophysiologischen Zust\u00e4nden beteiligt, darunter paralytischer Ileus, Darmentz\u00fcndung und durch Choleratoxine induzierte Diarrh\u00f6e.<\/p>\n<p>Des Weiteren f\u00fchren die Forscher aus, dass das Endocannabinoidsystem ein neues therapeutisches Ziel f\u00fcr die Behandlung einer Reihe von Magen-Darm-Erkrankungen darstellen k\u00f6nnte, darunter \u00dcbelkeit und Erbrechen, Magengeschw\u00fcre, Diarrh\u00f6e, paralytischer Ileus, entz\u00fcndliche Darmerkrankungen und gastro\u00f6sophageale Refluxkrankheiten.<\/p>\n<h2>Medizinal-Cannabis in der Behandlung von chronischen Darmerkrankungen<\/h2>\n<p>Im Jahr 2017 erkl\u00e4rten Forscher aus \u00d6sterreich im Rahmen ihrer Studie, dass aus Umfragen und kleinen klinischen Studien an Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn bekannt sei, dass Cannabis h\u00e4ufig zur Linderung von Durchfall, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit eingesetzt wird (3). Einzelne Cannabinoide aus Cannabis, wie Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) seien f\u00fcr diese positive Wirkung verantwortlich.<\/p>\n<p>Die Forscher \u00fcberpr\u00fcften die j\u00fcngsten Daten zu den Auswirkungen von Cannabis in experimentellen Modellen von entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen und in klinischen Studien mit CED-Patienten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Cannabinoide bei bestimmten Symptomen von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn hilfreich sein k\u00f6nnten, aber es w\u00fcrden weitere klinische Studien zum Nachweis der Wirksamkeit, Vertr\u00e4glichkeit und Sicherheit von Medikamenten auf Cannabinoidbasis bei CED-Patienten fehlen.<\/p>\n<p>Hervorzuheben ist auch eine britische Untersuchung, in der die Forscher Ratten mit Colitis ulcerosa mit THC und CBD behandelten (4). Als Kontrollwirkstoff nutzten die Forscher Sulfasalazin. Alle drei Substanzen zeigten einen positiven Effekt. Eine besonders vorteilhafte Wirkung war unter der Behandlung mit THC zu verzeichnen. Abschlie\u00dfend schlussfolgerten die Forscher, dass THC und CBD im Rattenmodell nicht nur entz\u00fcndungshemmend wirkte, sondern auch das Auftreten von Funktionsst\u00f6rungen im Darm senkte.<\/p>\n<p>An der Tel Aviv University in Israel erhielten 13 CED-Patienten eine dreimonatige Cannabis-Therapie (5). Die Dosierung bestand aus 50 Gramm Cannabis pro Monat zum Inhalieren. Alle 13 Patienten berichteten nach der Therapie, dass sich die Verwendung von Cannabis positiv auf die chronischen Schmerzen ausgewirkt habe. Au\u00dferdem habe sich die Stimmung verbessert und es kam bei allen zu einer Gewichtszunahme.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Die aktuelle Studienlage zum Einsatz von medizinischen Cannabinoiden in der Therapie von chronischen Darmerkrankungen wie der Colitis ulcerosa ist vielversprechend, auch wenn die Beteiligung des Endocannabinoid-Systems an Entz\u00fcndungsprozessen und die genaue Wirkung der Cannabinoide THC und CBD noch nicht endg\u00fcltig gekl\u00e4rt ist. Es bleibt zu hoffen, dass zuk\u00fcnftig weitere klinische Untersuchungen mit einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl an Teilnehmern durchgef\u00fchrt werden, um die Wirkweise von Cannabis und seinen Inhaltsstoffen vollst\u00e4ndig kl\u00e4ren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>[1] Wright KL, Duncan M, Sharkey KA.<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2219529\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Cannabinoid CB2 receptors in the gastrointestinal tract: a regulatory system in states of inflammation<\/a>. Br J Pharmacol. 2008;153(2):263-270. doi:10.1038\/sj.bjp.0707486<\/p>\n<p>[2] Izzo AA, Coutts AA.<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/16596788\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Cannabinoids and the digestive tract<\/a>. Handb Exp Pharmacol. 2005;(168):573-598. doi:10.1007\/3-540-26573-2_19<\/p>\n<p>[3] Hasenoehrl C, Storr M, Schicho R.<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/28276820\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Cannabinoids for treating inflammatory bowel diseases: where are we and where do we go?<\/a>. Expert Rev Gastroenterol Hepatol. 2017;11(4):329-337. doi:10.1080\/17474124.2017.1292851<\/p>\n<p>[4] Jamontt JM, Molleman A, Pertwee RG, Parsons ME.<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/20590574\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> The effects of Delta-tetrahydrocannabinol and cannabidiol alone and in combination on damage, inflammation and in vitro motility disturbances in rat colitis<\/a>. Br J Pharmacol. 2010;160(3):712-723. doi:10.1111\/j.1476-5381.2010.00791.x<\/p>\n<p>[5] Naftali T, Bar-Lev Schleider L, Dotan I, Lansky EP, Sklerovsky Benjaminov F, Konikoff FM.<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/23648372\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Cannabis induces a clinical response in patients with Crohn&#8217;s disease: a prospective placebo-controlled study<\/a>. Clin Gastroenterol Hepatol. 2013;11(10):1276-1280.e1. doi:10.1016\/j.cgh.2013.04.034<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6chten Sie mehr \u00fcber medizinisches Cannabis erfahren?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben ein Team von Spezialisten, die darauf warten, alle Ihre Fragen zu beantworten.<\/p>\n\n\n\n\n<div style=\"display: none;\" id=\"treatment_popup_form\">\n\t<div class=\"container\">\n    \t<div class=\"row\">\n        \t<div class=\"col-lg-12\">\n\t\t\t\t<h2>Erhalten Sie mehr Informationen<\/h2>\n\t\t\t\t<p>Hinterlassen Sie Ihre Daten unten und wir senden Ihnen Informationen \u00fcber Colitis ulcerosa und medizinisches Cannabis.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<!--<div class=\"col-lg-4\">\n\t\t\t\t<div class=\"f-logo\">\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/themes\/understrap\/assets\/images\/logo_kalapa_clinic_retina.png.webp\" alt=\"\">\n                <\/div>\n\t\t\t<\/div>-->\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\t\n\t <div role=\"form\" class=\"wpcf7\" id=\"wpcf7-f53693-o1\" lang=\"es-ES\" dir=\"ltr\">\n<div class=\"screen-reader-response\"><p role=\"status\" aria-live=\"polite\" aria-atomic=\"true\"><\/p> <ul><\/ul><\/div>\n<form action=\"\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53107#wpcf7-f53693-o1\" method=\"post\" class=\"wpcf7-form init\" novalidate=\"novalidate\" data-status=\"init\">\n<div style=\"display: none;\">\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7\" value=\"53693\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_version\" value=\"5.5.6\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_locale\" value=\"es_ES\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_unit_tag\" value=\"wpcf7-f53693-o1\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_container_post\" value=\"0\" \/>\n<input type=\"hidden\" name=\"_wpcf7_posted_data_hash\" value=\"\" \/>\n<\/div>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap your-name\"><input type=\"text\" name=\"your-name\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-validates-as-required\" aria-required=\"true\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Ihr Name*\" \/><\/span><\/p>\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\">\n     <span class=\"wpcf7-form-control-wrap tel-431\"><input type=\"tel\" name=\"tel-431\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-tel wpcf7-validates-as-tel\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Telefon\" \/><\/span>\n   <\/div>\n<div class=\"wp-block-column\">\n    <span class=\"wpcf7-form-control-wrap your-email\"><input type=\"email\" name=\"your-email\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-email wpcf7-validates-as-required wpcf7-validates-as-email\" aria-required=\"true\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Ihre E-Mail-Adresse*\" \/><\/span>\n   <\/div>\n<\/div>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap text-pais\"><input type=\"text\" name=\"text-pais\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Land\" \/><\/span><br \/>\n<span class=\"wpcf7-form-control-wrap Padecimiento\"><input type=\"text\" name=\"Padecimiento\" value=\"\" size=\"40\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-text wpcf7-validates-as-required\" aria-required=\"true\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Krankheit*\" \/><\/span><\/p>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap your-message\"><textarea name=\"your-message\" cols=\"40\" rows=\"10\" class=\"wpcf7-form-control wpcf7-textarea\" aria-invalid=\"false\" placeholder=\"Ihre Nachricht\"><\/textarea><\/span><\/p>\n<p><input type=\"submit\" value=\"SENDEN\" class=\"wpcf7-form-control has-spinner wpcf7-submit btn btn-green sndbtntreatment\" \/><\/p>\n<p><span class=\"wpcf7-form-control-wrap acceptance-LOPD\"><span class=\"wpcf7-form-control wpcf7-acceptance\"><span class=\"wpcf7-list-item\"><input type=\"checkbox\" name=\"acceptance-LOPD\" value=\"1\" aria-invalid=\"false\" \/><\/span><\/span><\/span> Ja, ich akzeptiere die <a style=\"color:#4da8ca;text-decoration:underline;\" href=\"\/datenschutzerklaerung\/\">Datenschutzerkl\u00e4rung <\/a> der Kalapa Clinic.<\/p>\n<p><FONT SIZE=1>Die Grupo HS3 Project Development S.L. ist f\u00fcr diese Webseite verantwortlich. 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