Cannabinoide und Schuppenflechte

Schuppenflechte ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die schuppige Läsionen, Rötungen, Schwellungen und Hautreizungen verursacht und möglicherweise autoimmun ist. Die Krankheit ist nicht ansteckend, allerdings kann sie vererbbar sein. Grundsätzlich sind häufiger Männer als Frauen betroffen und unter ihnen vor allem jene, die zwischen 15 und 35 Jahren alt sind. Schuppenflechte zeichnet sich durch einen verkürzten Zellerneuerungszyklus aus. Die Erneuerung toter Zellen, die bei gesunden Menschen etwa einen Monat dauert, vollzieht sich bei Betroffenen innerhalb von nur wenigen Tagen oder höchstens zwei Wochen, was zu einer übermäßigen Ansammlung toter Zellen auf der Hautoberfläche führt. Diese rufen die für die Krankheit typischen Läsionen hervor.

Es gibt fünf verschiedene Arten von Schuppenflechte; Erythrodermie (intensive und starke Rötungen), Guttata (kleine rosa und rote Flecken, deren Erscheinung mit Streptokokkeninfektionen verbunden ist), inverse Psoriasis (Reizungen an den Achselhöhlen und Leisten), Psoriasis Platte (dicke Flecken mit silbrigen oder weißen Schuppen bedeckt, dies ist die häufigste Art) und Psoriasis Pustulosa (Blasen und Pusteln umgeben von roter Haut).

Vorteile von Cannabinoiden

  • Reduziert Juckreiz
  • Entzündungshemmend
  • Verhindert Abplatzungen
  • Hydration
  • Verringerte Rötungen

Zusammenfassung

Durch die analgetische Wirkung können Cannabinoide hilfreich für Menschen mit Schuppenflechte sein. In Form von CBD-Cremes und CBD-Ölen kann medizinisches Cannabis den Juckreiz verringern und betroffene Bereiche befeuchten.

Schuppenflechte und Cannabinoide | Kalapa Clinic

Wie Cannabinoide die mit Schuppenflechte in Wechselwirkung treten

Mastzellen sind Zellen, die, durch die Freisetzung von Interleukinen, Histaminen, Proteasen und TNF, entzündliche Prozesse regulieren. Um das medizinische Potenzial von Cannabis im Zusammenhang mit diesen entzündlichen Prozessen auszuwerten, untersuchten Studien, ob der Cannabinoid-Rezeptor CB1 als Vermittler fungieren und die Entzündung und Toxizität innerhalb der Zellen der Betroffenen hemmen kann. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass CB1 ein starker Agonist in der Mastzell-Vermehrung ist und die topische Anwendung von CB1 die Mastzellrekrutierung auf der Haut unterdrücken kann, wodurch der Gehalt von Histamin im Blut reduziert wird. Die Histamin Reduktion ist sehr wichtig für die Linderung von Symptomen, die durch entzündliche Hauterkrankungen, wie z.B. Schuppenflechte, verursacht werden. [1]

Aufgrund der über die Haut verteilten CBD-Rezeptoren und der stark entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD, kann die Anwendung von CBD-Cremes oder Ölen auf der Haut eine große Hilfe für Menschen mit Schuppenflechte sein. Darüber hinaus könnten Cannabinoide eine wichtige Rolle bei der Regulation des übermäßigen Wachstums von Keratinozyten (hornbildenden Zellen), einem weiteren Merkmal der Schuppenflechte, spielen und auch auf diese Weise die Behandlung der Krankheit unterstützen. [2]

Quellenverzeichnis für Schuppenflechte und Cannabinoide

Verwendung von Cannabinoiden für
Schuppenflechte

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