Cannabinoide und HIV

HIV wurde in den ’80er Jahren von französischen Forschern entdeckt. Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) greift das Immunsystem des Körpers an, was dazu führt, dass Betroffene sehr anfällig für Krankheiten werden. Auf systematischer Ebene zerstört HIV die Zellen des Immunsystems, die für die Erzeugung von Antikörpern verantwortlich sind. Daher verlieren Menschen mit HIV ihre natürliche Fähigkeit, sich gegen Viren und Bakterien zu schützen.

Mehrere klinische Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von medizinischem Cannabis positive Wirkungen auf Menschen hat, die von HIV betroffen sind. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Einsatz von Cannabinoiden bei der Bekämpfung der HIV Symptome wirksam ist.

Behandlung von HIV mit Cannabinoiden | Kalapa Clinic

Wirkungen von Cannabinoiden und HIV

  • Analgetikum
  • Verbessert Potenz
  • Reduziert Übelkeit
  • Antidepressivum
  • Verbesserung der Neuropathie

Zusammenfassung

Medizinisches Cannabis kann Menschen mit HIV auf vielfältige Weise helfen. Unter anderem dienen Cannabinoide als Analgetika, Antidepressiva und verbessern den Appetit. Sie können so einen großen Beitrag zur Verbesserung des Gesamtzustands von HIV-Patienten leisten.

Die Wechselwirkung von Cannabinoiden und HIV

Die analgetische Wirkung von Cannabinoiden hilft besonders Menschen, die aufgrund von HIV an Muskel- und Gelenkschmerzen leiden. Außerdem können Cannabinoide dabei helfen, die Fett- und Nahrungsaufnahme bei Patienten zu erhöhen, die an Appetitlosigkeit leiden.

Des Weiteren können Cannabinoide die Übelkeit lindern, die oft im Zusammenhang mit HIV beklagt wird. Aufgrund häufig erlebter gesellschaftlicher Ablehnung, dem damit zusammenhängenden sozialen Druck und den Nebenwirkungen anderer Medikamente, leiden Betroffene zudem häufig an Depressionen, Angst und Stimmungsschwankungen.

In diesem Zusammenhang haben Studien, die zwischen 2005 und 2007 veröffentlicht wurden, gezeigt, dass Patienten, die medizinisches Cannabis verwendeten, ihr Selbstwertgefühl, sowie ihr Einfühlungsvermögen steigern konnten. Nach Recherchen von Wen Jiang (2005), ist Cannabis dazu in der Lage die Neurogenese im Hippocampus zu fördern. Die Studie assoziiert die Behandlung mit HU210, einem synthetischen Cannabinoid, mit der Zunahme der Neurogenese und damit mit anxiolytisch-antidepressiven Effekten bei Menschen mit HIV.

Außerdem zeigte eine weitere Studie aus dem selben Jahr, dass 94% der Patienten, die sich einer Behandlung mit Cannabinoiden unterzogen, ihre Muskelschmerzen reduzieren konnten; sich bei 85% der Patienten Parästhesien verringerten und 90% eine Verbesserung der peripheren Neuropathie erlebten.

Verwendung von Cannabinoiden für
HIV

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